Durch den Tunnel bei Dedesdorf  sind die Radler der Tour de Natur unter der Weser durchgefahren.  Der Jubel und das Konzert der Trillerpfeifen kündigte sie schon an, als sie in der Dunkelheit noch gar nicht zu sehen waren.

Durch den Tunnel bei Dedesdorf sind die Radler der Tour de Natur unter der Weser durchgefahren. Der Jubel und das Konzert der Trillerpfeifen kündigte sie schon an, als sie in der Dunkelheit noch gar nicht zu sehen waren.

Foto: Fixy

Cuxland

Tour de Natur erreicht Dedesdorf

Von Barbara Fixy
29. Juli 2016 // 17:00

Die Tour de Natur ist die erste Radler-Demo durch den Wesertunnel, der normalerweise für Radfahrer gesperrt ist. Der Protestzug auf Zweirädern setzt sich für nachhaltige Mobilität ein und nimmt gegen die Pläne zum Bau der A 20 Stellung. Den Weg furch den Tunnel musste freilich erst das Verwaltungsgericht in Oldenburg per einstweiliger Verfügung freimachen. Der Landkreis Leer hatte die Durchfahrt zunächst verweigert.

Demo-Radler machen Pause am Dedesdorfer Strand

Nach einem Zwischenstopp am Kernkraftwerk Unterweser in Kleinensiel unterquerten die Radler die Weser durch den Tunnel, um am Dedesdorfer Strand das vegane Mittagsessen einzunehmen. Danach ging es weiter nach  Bremerhaven.  Ausgehend von 130 Teilnehmern war der Protestzug auf 198 Personen angewachsen. "Es ist das Ziel der Tour, die lokalen Initiativen zu unterstützen", sagte Tour-Sprecher Jens Hansen, der sich darüber freute, dass  sich weitere Teilnehmer der Tour angeschlossen haben. 65 in Bremerhaven ein Vortrag über  die A 20 mit anschließender Diskussion statt. Am Sonnabend geht es weiter über Dorum nach Cuxhaven.  Unterwegs können sich Radler anschließen.  Wer mitfahren möchte, wählt die Tour-Hotline 0176/96523408. Mehr über die Tour und ihre Ziel steht in der Sonnabendausgabe der NORDSEE-ZEITUNG am 30. Juli 2016.

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