Die alten Nachbarn aus der Achterstraße sind jetzt neue im Neubaugebiet "Unter den Eichen": von links Heiko und Claudia Dageförde, Volker Wulff, Karen Lingner-Bahr, Bernd Bühring sowie Ruth und Hans Dageförde. Foto Baur

Die alten Nachbarn aus der Achterstraße sind jetzt neue im Neubaugebiet "Unter den Eichen": von links Heiko und Claudia Dageförde, Volker Wulff, Karen Lingner-Bahr, Bernd Bühring sowie Ruth und Hans Dageförde. Foto Baur

Foto: Otto Baur

Cuxland

Umzug in Uthlede: Mit der alten Clique ins Neubaugebiet

Von Jens Gehrke
6. Januar 2016 // 13:59

Plötzlich wieder Tür an Tür:  Viele Uthleder, die im Kindesalter Nachbarn an der Achterstraße waren, wohnen jetzt im Neubaugebiet "Unter den Eichen" wieder zusammen.  Sie haben sich hier als Erwachsene ihre Häuser gebaut. Angefangen hatte alles damit, dass der Uthleder Maurermeister Helmut Schnibbe diese Flächen gekauft und zu Bauland erschlossen hatte. Fest steht jetzt: Gute Nachbarn kann niemand trennen. 

Nach und nach die Grundstücke gekauft

„Unsere beiden Kinder wollten damals bauen, und wir sprachen Helmut Schnibbe an“,  erläuetert Hans Dageförde, „und der hatte auch gleich die passenden Grundstücke für uns“. Hans Dageförde war sogar noch in der Achterstraße und nicht im Krankenhaus geboren worden und betrieb dort ein Fischgeschäft. „Da wir planten, uns in einigen Jahren zur Ruhe zu setzen, kauften wir auch noch ein Grundstück am Ende der Straße“, so Dageförde.

Erstes Haus im Neubaugebiet

Das erste Haus wurde aber 2002 am anderen Ende von „Unter den Eichen“ gebaut. Volker Wulff, ebenfalls aus der Achterstraße, wohnte damals in Lehnstedt und wollte mit seiner Familie gern zurück nach Uthlede, aber nicht unbedingt in die Achterstraße - am Ende wurde es das Neubaugebiet.

Eigentlich Bauernhaus gewünscht

Gern in die Achterstraße zurück wollte Karen Lingner-Bahr, die einige Jahre mit ihrem Mann in Rade gewohnt hatte. „Wir wollten ein altes Bauernhaus in der Achterstraße gegenüber meinem Elternhaus kaufen, haben uns dann aber doch für einen Neubau entschieden, und das Unter den Eichen", sagt Karen Lingner Bahr.

Vor dem Fenster fahren die Schiffe

Ganz am Anfang, in der Achterstraße 2, wuchs Bernd Bühring auf. Er baute das letzte Haus auf der Westseite der Straße. So liegen alle alten „Achterstraßler“ nebeneinander und haben einen unverbaubaren Blick nach Westen auf den drei Kilometer entfernten Weserdeich. „Bei Hochwasser können wir sogar die Schiffe auf der Weser fahren sehen“, sagt Claudia Dageförde. „Dafür haben wir aber auch den Wind aus erster Hand“, fügt Volker Wulff hinzu. Den Vorschlag für den Straßennamen hatte damals Henning Dageförde gemacht.

Vorbild war "Berlin - Unter den Linden"

„Ich dachte zu ,Berlin – Unter den Linden' würde auch die Adresse ,Uthlede – Unter den Eichen' gut passen“, schmunzelt Dageförde. Neben den alten Nachbarn wohnen natürlich auch noch andere Familien verschiedener Altersgruppen in dieser Siedlung. „Mit über zwanzig Kindern von einem Monat bis fast zum Erwachsenenalter sind wir auch eine der kinderreichsten Straßenzüge in Uthlede“, sagt Karen Lingner-Bahr. (bau)

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