Seit dem Unfall vor eineinhalb Jahren braucht Waltraut Jerusel Krücken, um sicher zu gehen. Sie hat einen Anwalt eingeschaltet.

Seit dem Unfall vor eineinhalb Jahren braucht Waltraut Jerusel Krücken, um sicher zu gehen. Sie hat einen Anwalt eingeschaltet.

Foto: Hansen

Cuxland

Unfall: Das Glücksrad bringt Pech

Von Inga Hansen
19. April 2016 // 21:00

Ausgerechnet über ein Podest mit  Glücksrad ist  Waltraut Jerusel im Real-Markt in Spaden gestolpert und hat sich  Hüftgelenk und Oberschenkelhals gebrochen. Das Unglück geschah am verkaufsoffenen Sonntag, 2. November 2014, im Gedränge. Seither  kämpft die 75-Jährige um Schadenersatz. Die Versicherung geht laut Real-Sprecher Markus Jablonski von Eigenverschulden aus.

Anderthalb Jahre nach Unfall noch an Krücken

Anderthalb Jahre nach dem Unfall geht Waltraut Jerusel noch immer an Krücken. Ihr musste ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt werden. Sie hat den Bremerhavener Anwalt Lutz Bäckermann eingeschaltet, der für sie um Schadenersatz klagt.

Anwalt:  Der Vermieter haftet

Bäckermann geht davon aus, dass  Real haftet. Seiner Ansicht nach hätte das Unternehmen als  Vermieter Sorge tragen müssen, dass das  Podest ausreichend gesichert ist. Auch wenn ein Friseurgeschäft im Markt das Glücksrad aufgestellt habe, so habe Real das Podest  bereitgestellt.

Real: Ein bedauerlicher Unfall

Die Versicherung des Unternehmens sieht das laut Real-Sprecher Markus Jablonski anders. "Es ist ein bedauerlicher Unfall, aber es handelt sich um ein Eigenverschulden", sagt  Jablonski. Mehr lesen Sie in  der Mittwoch-Ausgabe der NORDSEE-ZEITUNG.        

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