Der Bagger trägt vorsichtig den Oberboden in der vergrasten Heide am Twelenberg ab. Damit wird quasi die historische Landnutzung nachgestellt, durch die diese Flächen entstanden sind. Seit dem Mittelalter wurden sie beweidet und „geplaggt“, das heißt Vegetation und Oberboden wurden abgetragen und als Einstreu für die Viehställe verwendet. Anschließend wurde das Material mit dem Dung der Tiere auf die Äcker gebracht.

Der Bagger trägt vorsichtig den Oberboden in der vergrasten Heide am Twelenberg ab. Damit wird quasi die historische Landnutzung nachgestellt, durch die diese Flächen entstanden sind. Seit dem Mittelalter wurden sie beweidet und „geplaggt“, das heißt Vegetation und Oberboden wurden abgetragen und als Einstreu für die Viehställe verwendet. Anschließend wurde das Material mit dem Dung der Tiere auf die Äcker gebracht.

Foto: Kulp

Cuxland

Uthlede: Arbeiten am Naturschutzgebiet nahe der A27

25. November 2020 // 12:00

Einsatz für die Natur: Motorsägen sind in einem Teilbereich des Naturschutzgebietes „Borner Moor“ im Einsatz, Bagger arbeiten am Twelenberg.

Viele seltene Tier- und Pflanzenarten

Das Naturschutzgebiet „Borner Moor“ liegt circa zwei Kilometer westlich von Uthlede, direkt an der Autobahn A27. Der nasse Moorwald und die feuchten Moorheiden mit Torfmoos-Schwingrasen, in denen die Maßnahmen stattfinden, beherbergen aufgrund der natürlichen Nährstoffarmut viele seltene Tier-und Pflanzenarten. Außerdem werden am nördlich des Borner Moores gelegenen Twelenberg, der von der Autobahn durchschnitten ist, Pflegemaßnahmen umgesetzt.

Was genau im „Borner Moor“ und am Twelenberg passiert, lest ihr am Mittwoch in der Nordsee-Zeitung.

Immer informiert via Messenger
Würdest du dir die Haare selbst schneiden?
250 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger