Bio im Supermarkt? Bio-Bauer Harm von Hollen (links)  findet das uneingeschränkt gut, sein Kollege Hagen Hasselbring macht sich Sorgen.

Bio im Supermarkt? Bio-Bauer Harm von Hollen (links) findet das uneingeschränkt gut, sein Kollege Hagen Hasselbring macht sich Sorgen.

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Cuxland

Was Bauern im Cuxland von der Kooperation zwischen Bioland und Lidl halten

Von Inga Hansen
12. Juli 2019 // 08:00

Wie soll es weitergehen auf dem Bio-Markt? Nach der Kooperation zwischen dem größten deutschen Bio-Verband Bioland und dem Discount-Riesen Lidl diskutieren Bio-Bauern aus dem Cuxland über den richtigen Weg. 

2,29 Euro für 400 Gramm Fleisch

Die Kooperation zwischen Bioland und Lidl hat in der Bio-Branche ein Erdbeben ausgelöst. Kein Wunder: Lidl ist in Deutschland neben Aldi der Inbegriff des Schnäppchen-Shoppings, lockt mit XXL-Schweinespießen und Hähnchengeschnetzeltem zum Hammer-Preis (2,29 Euro für 400 Gramm).

Kooperation schlägt Wellen

Bioland ist der größte deutsche Bio-Anbauverband und einer der Pioniere der Öko-Bewegung. Hier setzt man auf Nachhaltigkeit, nicht auf Masse. Es verwundert also nicht, dass die Zusammenarbeit in der Bio-Branche ein Erdbeben ausgelöst hat. Aldi, Lidl und Co stehen für all das, was überzeugte Bio-Käufer wie -Produzenten eigentlich ablehnen: eine Politik des Billig-Preises, die wenig Rücksicht auf Umwelt und Lieferanten nimmt.
Was Hagen Hasselbring, Direktvermarkter aus Kassebruch, und Harm von Hollen, Milchbauer aus Offenwarden, darüber denken, lest ihr am Freitag in der NORDSEE-ZEITUNG.

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