Vom Arzt zum veganen „Käsemacher“: Dr. Mudar Mannah füllt die fermentierte Cashewkern-Creme in Förmchen ein.

Vom Arzt zum veganen „Käsemacher“: Dr. Mudar Mannah füllt die fermentierte Cashewkern-Creme in Förmchen ein.

Foto: Leuschner

Cuxland

Was für ein Käse: Mudar Mannah arbeitet ohne Milch

Von Heike Leuschner
2. Mai 2016 // 09:00

Eine Käsealternative ohne Milch: Dr. Mudar Mannah aus Cuxhaven setzt auf zerkleinerte Cashewkerne und Bakterienkulturen. Sie verwandeln den Brei in einen säuerlichen Teig. Das Endprodukt ähnelt Käse. „Offiziell darf ich es aber nicht so nennen“, erklärt der Mediziner in seiner kleinen veganen Lebensmittel-Manufaktur. Das Besondere an Mannahs Produktionsweise: „Ich verarbeite die Cashewkernmasse wie ein klassischer Käsemacher.“  Rund 500 Kilogramm Cashewkerne verarbeitet er Monat für Monat – sechs Tonnen im Jahr.

Wachsende Nachfrage

Die wachsende Nachfrage, „nicht nur bei Veganern“, bestätigte den 42-Jährigen. Inzwischen produziert er in seiner Versuchsküche 5000 „Käse“ im Monat, allesamt zwischen 80 und 150 Gramm schwer. In 26 Varianten und Geschmacksrichtungen – von Asche bis Salbei-Tomate, von Frischkäse bis Camembert.    

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