Bei einer Deichschau wird kontrolliert, ob der Deich - wie hier der Wurster Hauptdeich - noch in Ordnung ist.

Bei einer Deichschau wird kontrolliert, ob der Deich - wie hier der Wurster Hauptdeich - noch in Ordnung ist.

Foto: Leuschner

Cuxland

Was macht den Deich eigentlich aus? Unser Deichlexikon

Von Heike Leuschner
26. April 2017 // 07:00

Im hohen Norden ist eins besonders wichtig: ein guter Deich. Sturmsicher verteidigt er uns vor den Fluten. Doch was macht einen Deich eigentlich aus? Unser kleines Deichlexikon klärt auf.

S wie Sturmfluten - P wie Priele

  • Sturmfluten sind Naturereignisse in extremer Form, die nur begrenzt beherrschbar sind. Experten sind sicher, dass solche Extremereignisse mit dem Fortschreiten des Klimawandels und dem Anstieg des Meeresspiegels zunehmen werden.
  • Bestick werden die erforderlichen Abmessungen der Deiche genannt. Diese werden von der Deichbehörde festgelegt. Die Höhe der Deiche wird nach dem höchsten zu erwartenden Hochwasserstand zuzüglich einer Sicherheitsreserve, z. B. Wellenauflauf, bestimmt. Verliert die Deichhöhe, so muss die betreffende Deichstrecke entsprechend erhöht und verstärkt werden.

Was sind eigentlich Deckwerke?

  • Deckwerke sind Bauwerke (z. B. Steinschüttungen, Asphaltbeton), die zur Sicherung von Sohlen und Böschungen gegen Erosion erstellt werden. Im Küstenbereich werden sie als Maßnahme des Küstenschutzes so ausgelegt, dass sie der dynamischen Belastung durch den Seegang widerstehen können.
  • Buhne ist ein rechtwinklig zum Strandverlauf in ein Meer vorgebauter Damm, der dem Küstenschutz dient.
  • Priele sind natürliche, oftmals gewundene Wasserläufe im Watt. Größere Priele dienen der Wattschifffahrt als Fahrrinnen.

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