Die „Grete“ am Anleger in Cuxhaven: Der Fährbetrieb zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel soll im März wieder starten. Archivfoto: Weiper

Die „Grete“ am Anleger in Cuxhaven: Der Fährbetrieb zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel soll im März wieder starten. Archivfoto: Weiper

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Cuxland

Wenzel will A20-Geld in Elbfähren stecken

17. Januar 2021 // 15:37

Stefan Wenzel hat die Planungen für den Bau des niedersächsischen Teils der Küstenautobahn A 20 massiv kritisiert.

Wenzel ist der frühere niedersächsische Umweltminister und Grünen-Bundestagsbewerber für Cuxhaven. Seit der Studie des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND), wonach das Projekt sich drastisch verteuern könnte, sei klar, dass es sich zu einem „verkehrspolitischen Großschaden erster Güte“ entwickeln werde, sagte Wenzel am Sonntag. „Die Bundesregierung verbrennt unter Missachtung von Natur- und Klimaschutz Milliardenbeträge und erzielt am Ende keinerlei Verbesserung für die Mobilität im norddeutschen Raum“, heißt es in einer Stellungnahme.

Ein Zehntel des Etats für die Fähren

Die Mittel aus dem Bundesverkehrswegeplan sollten für den Ausbau der Bahn und andere klimaverträgliche Mobilitätsangebote eingesetzt werden, forderte Wenzel. Er verlangte auch, dass mindestens ein Zehntel der Mittel aus dem A-20-Etat in einen Fonds zum Ausbau des Fährverkehrs zwischen Wischhafen-Glückstadt und Cuxhaven-Brunsbüttel eingezahlt werden solle. Mit Hilfe der Elbfähren „würde die Lebensqualität im Landkreis heute konkret verbessert, statt Illusionen von neuen Tempostrecken in 20 Jahren zu verbreiten“, sagte Wenzel. (dpa)

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