Flächenbrande und Stürme: Die Herausforderungen für die Feuerwehren wachsen

Flächenbrande und Stürme: Die Herausforderungen für die Feuerwehren wachsen

Foto: dpa

Cuxland

Wie die Beverstedter Feuerwehr auf den Klimawandel reagiert

Von Jens Gehrke
30. August 2019 // 08:00

Böschungen brennen während der Dürreperioden im Sommer, heftige Herbststürme lassen Bäume umstürzen: Auch die Feuerwehren in der Gemeinde Beverstedt spüren, dass die Wetterereignisse extremer werden – und reagiert darauf. 

Fahrzeuge mit großen Tanks

Damit die Feuerwehren sogenannte Vegetationsbrände besser bekämpfen kann, wird laut Gemeindebrandmeister Ralf Meyer in Fahrzeuge investiert, die große Wassertanks haben. So haben die Feuerwehrkameraden auch in abgelegenen Gebieten schnell viel Wasser zur Verfügung. Außerdem wird darauf geachtet, mehr geländegängige Fahrzeuge in den Feuerwehrhäusern stehen zu haben, die fast überall hinkommen.

Mehrere Leitstellen bei Unwettern

Bei schweren Stürmern gehen in der integrierten Leitstelle in Bremerhaven in der Regel extrem viele Notrufe ein. So viele, dass es schwer wird, den Überblick zu behalten. Darauf hat sich der Landkreis Cuxhaven vorbereitet. Damit die Feuerwehren bei Schwerwetterlagen schneller die Einsätze – überflutete Keller, umgestürzte Bäume – abarbeiten können, koordinieren in solchen Situationen inzwischen mehrere Leitstellen die Einsätze und entlasten so die integrierte Leitstelle.
Der Klimawandel ist nur eines von mehreren Themen, die der Gemeindebrandmeister Ralf Meyer im NZ-Interview anschneidet. Das komplette Interview lest Ihr am Freitag, 30. August, in der NORDSEE-ZEITUNG.

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