Weltraumbahnhof Nordholz: Aus Sicht von Wirtschaftsförderer Thomas Lötsch wäre die Flughafen-Infrastruktur dafür geeignet.

Weltraumbahnhof Nordholz: Aus Sicht von Wirtschaftsförderer Thomas Lötsch wäre die Flughafen-Infrastruktur dafür geeignet.

Foto: Scheer

Cuxland

Wirtschaftsförderer sagt Ja zu Weltraumbahnhof Nordholz

Von Heike Leuschner
22. Oktober 2019 // 20:15

Der Bundesverband der Deutschen Industrie will ihn, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will ihn zumindest prüfen: einen Weltraumbahnhof für Deutschland. In Nordholz hat man das All schon länger auf dem Zettel.

2012: Idee von Suborbitalflügen

Thomas Lötsch, Chef-Wirtschaftsförderer für den Landkreis Cuxhaven, hatte Nordholz bereits 2012 als möglichen Standort für sogenannte Suborbitalflüge ins Gespräch gebracht. Das amerikanische Raketenantriebs- und Raumfahrzeugentwickler Xcor Aerospace wollte seinerzeit von dem Militärflughafen aus wissenschaftliche und touristische Flüge in bis zu 100 Kilometer Höhe mit seinem Raketenflieger „Lynx“ anbieten. 2017 ging das amerikanische Unternehmen zwar in Konkurs, die Idee vom Weltraumbahnhof Nordholz hat Lötsch aber immer noch im Hinterkopf.

Hochwertige Infrastruktur

"Aus meiner Sicht ist das Besondere von Nordholz neben der geografischen Lage die hochwertige Infrastruktur, die durch den Bund für den benachbarten Militärflugplatz zur Verfügung gestellt wird", sagt Lötsch. Er denke insbesondere an die drei Kilometer lange und 45 Meter breite Start-und-Lande-Bahn oder besonders leistungsfähige Radarsysteme.
Mehr über einen möglichen Weltraumbahnhof in Nordholz lest ihr am Mittwoch in einem Interview mit Thomas Lötsch in der NORDSEE-ZEITUNG oder jetzt auf norderlesen.de

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