Außenansicht vom neuen Wattenmeer-Besucherzentrum in Sahlenburg. Foto Berlinke

Außenansicht vom neuen Wattenmeer-Besucherzentrum in Sahlenburg. Foto Berlinke

Foto: Archivfoto: Scheiter

Cuxland

"Wow-Effekt" im Wattenmeer-Besucherzentrum in Sahlenburg - Interview

Von Matthias Berlinke
7. Dezember 2015 // 15:13

Mehr als 530 Quadratmeter Holz wurden innerhalb von neun Monaten verbaut und drei Millionen Euro investiert – im Oktober 2015 wurde das neue Wattenmeer-Besucherzentrum in Cuxhaven-Sahlenburg offiziell eröffnet. Förderer und Politiker feierten den auffälligen Bau an der Küste als Gebäude mit „Wow-Effekt“ und echten Hingucker – für Touristen und Einheimische.

Holzbauweise des Wattenmeer-Besucherzentrums passt sich ideal an die Umgebung an

Aus der Raumnot im alten Besucherzentrum heraus geboren, hat sich die vage Idee von einem neuen Wattenmeer-Besucherzentrum zu einem echten Schmuckstück an der Sahlenburger Küste entwickelt. Dank seiner Holzbauweise passt er sich ideal an die natürliche Umgebung inmitten von Heide und Wald an, große Glasfronten ermöglichen den direkten Blick auf das Wattenmeer. „Der Bau ist ein direkter Übergang zum Wasser und damit ein Symbol für das Zusammenspiel von Mensch und Natur“, macht Peter Südbeck, Leiter der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer, deutlich.

Ebbe und Flut werden in einem Tidemodell veranschaulicht

Aber nicht nur äußerlich ist das drei Millionen Euro teure Projekt, das zum größten Teil von Förderern finanziert wurde, eine Bereicherung für die Stadt Cuxhaven. Im Inneren warten auf die Besucher 450 Quadratmeter Ausstellungsfläche. In dieser bekommen die Interessierten einen Einblick in den vielfältigen Lebensraum Wattenmeer, die umgebende Heidelandschaft und deren Bewohner. Präparate der Tierwelt, von Ziegenmelker über Seeadler bis hin zum Wolf, sind hier ebenso zu finden wie lebende Wasserbewohner in Aquarien. Ein flutbares Tidemodell veranschaulicht außerdem die Entstehung von Ebbe und Flut.

Es gibt Platz für Seminar- und Büroräume

Neben der Ausstellung finden in dem dreistöckigen Gebäude auch Seminar- und Büroräume Platz, eine Bibliothek und Labore sind ebenfalls Bestandteil des multifunktionalen Baus. Bernhard Rauhut, Leiter des Wattenmeer-Besucherzentrums im Interview: [audio wav="https://nord24.de/media/2015/12/Biologe.wav"]
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