Gitta Gampe und ihr „Reisebär Bruce“ pflegen ein inniges Verhältnis. Mit anderen Kuscheltierfans treffen sich die beiden in Wremen.

Foto: privat

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Cuxland

Wremen wird zum Kuscheltier-Mekka

Von Heike Leuschner
28. September 2016 // 18:33

Kuscheltiere sind beliebt - nicht nur bei Kindern. Auch Erwachsene beschäftigen sich gern mit den wuscheligen Gefährten. So mancher lässt sogar bei Facebook seine Kuschelfreunde sprechen. 50 von ihnen treffen sich am Wochenende mit 200 Plüschtieren in Wremen.

"Von wegen anonymes Internet"

„Von wegen anonymes Internet“, sagt Cheforganisator Sven Ketzer aus Bayern. „Die Plüschis haben uns auch im echten Leben zusammengebracht.“ Der 42-Jährige ist selbst begeisterter Kuscheltier-Facebooker und hat unter Gleichgesinnten viele Freunde gefunden. „Ein paar von uns waren schon im vergangenen Jahr in Wremen“, berichtet er. Dass sich diesmal gleich 50 Anhänger aus ganz Deutschland – darunter Bremerhavener, Oldenburger und Rheinländer – angemeldet haben, überrascht aber auch ihn. https://www.facebook.com/photo.php?fbid=1235634109786673&set=gm.1724048171160193&type=3&theater

So sehen unsere Kuscheltiere aus

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Andreas Schoener: Bully ist mein Lieblings-Kuscheltier. Am 9. August ist er 50 Jahre alt geworden. Was habe ich mit diesem Teddy alles erlebt?! Als Seelentröster war er stets zur Stelle, als Freund und Bettnachbar erfuhr er von mir so manches Geheimnis. Auf seine alten Tage habe ich dem treuen Begleiter einen Ehrenplatz auf meinem Gästebett eingeräumt.
Andreas Schoener: Bully ist mein Lieblings-Kuscheltier. Am 9. August ist er 50 Jahre alt geworden. Was habe ich mit diesem Teddy alles erlebt?! Als Seelentröster war er stets zur Stelle, als Freund und Bettnachbar erfuhr er von mir so manches Geheimnis. Auf seine alten Tage habe ich dem treuen Begleiter einen Ehrenplatz auf meinem Gästebett eingeräumt.

© Foto: Leuschner

Kristin Seelbach: Mein Poppel begleitet mich, seit ich denken kann. So lange, dass ich nicht mal mehr genau weiß, wann er zu mir gekommen ist. Vermutlich, als ich etwa zwei war. Ins Herz geschlossen habe ich das bunte Wesen, das sich in eine Blume verwandeln kann, jedenfalls sofort. Und es überall hin mitgenommen. Sogar meine acht Umzüge hat er mitgemacht.
Kristin Seelbach: Mein Poppel begleitet mich, seit ich denken kann. So lange, dass ich nicht mal mehr genau weiß, wann er zu mir gekommen ist. Vermutlich, als ich etwa zwei war. Ins Herz geschlossen habe ich das bunte Wesen, das sich in eine Blume verwandeln kann, jedenfalls sofort. Und es überall hin mitgenommen. Sogar meine acht Umzüge hat er mitgemacht.

© Foto: Leuschner

Christoph Reiprich: Benjamin Blümchen habe ich von meinem Onkel zu meiner Geburt geschenkt bekommen. Während alle anderen Kuscheltiere nach und nach entsorgt wurden, konnte ich mich von dem Elefanten nicht trennen. Vor sieben Jahren habe ich Benjamin Blümchen meiner kleinen Schwester gegeben. Somit ist er seit 28 Jahren im Familienbesitz.
Christoph Reiprich: Benjamin Blümchen habe ich von meinem Onkel zu meiner Geburt geschenkt bekommen. Während alle anderen Kuscheltiere nach und nach entsorgt wurden, konnte ich mich von dem Elefanten nicht trennen. Vor sieben Jahren habe ich Benjamin Blümchen meiner kleinen Schwester gegeben. Somit ist er seit 28 Jahren im Familienbesitz.

© Foto: Leuschner

Bärbel Litfin: Elch-Mädchen Mette und Braunbär-Süße Morlen sind mir aus Oslo gefolgt, die lütten Norwegerinnen haben sich in Tyskland bestens integriert. Kaum blicken mich Mette und Morlen auf dem Sofa mit großen Knopfaugen an, schon lächle ich. Die beiden muntern mich auf, sind einfach da – ganz ohne Worte. Tusen takk, Mette og Morlen!
Bärbel Litfin: Elch-Mädchen Mette und Braunbär-Süße Morlen sind mir aus Oslo gefolgt, die lütten Norwegerinnen haben sich in Tyskland bestens integriert. Kaum blicken mich Mette und Morlen auf dem Sofa mit großen Knopfaugen an, schon lächle ich. Die beiden muntern mich auf, sind einfach da – ganz ohne Worte. Tusen takk, Mette og Morlen!

© Foto: Leuschner

Dass die Liebe zwischen Mensch und Kuscheltier mitunter ein Leben lang hält, bestätigt nicht nur der Wremer Psychiater Professor Dr. Dietrich Petersen. Auch so manchen Reporter von nord24 verbindet bis heute eine tiefe Zuneigung zu den Spielgefährten ihrer Kindheit.

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