Mit Hunden vor dem Schlitten fährt Erhard Djuren zweimal täglich ins Watt vor der Wurster Küste, um die Reusen zu leeren.

Mit Hunden vor dem Schlitten fährt Erhard Djuren zweimal täglich ins Watt vor der Wurster Küste, um die Reusen zu leeren.

Foto: Malekaitis

Cuxland

Wurster Küste: Der letzte Reusenfischer denkt ans Aufhören

Von nord24
18. Oktober 2019 // 13:00

Der letzte Reusenfischer an der Wurster Küste, der seine Fänge mit einem Hundeschlitten an Land bringt, spricht von einem schlechten Fangjahr. Der 73-jährige Erhard Djuren denkt übers Aufhören nach.

Sturm und Hitze

Drei oder vier Hunde spannt der Wurster vor seinen Schlitten, um zu den Reusen zu gelangen. Der Start zu Saisonbeginn war für den Wremer alles andere als erfolgreich. Anfangs hat der Sturm mit Hochwasser den Weg ins Watt versperrt, später war es die Hitze, die die Krabben in den Reusen verenden ließ, weil Wasser und Sauerstoff fehlten.

Vom Kutter zu den Reusen

Der Wremer fing schon als Schuljunge in den 1950er Jahren an, Reusen zu flechten. 16 war Djuren, als er seine ersten eigenen Reusen draußen festmachte. Ein Nebenerwerb, hauptberuflich betrieb er einen Hof. Als er mit Mitte 30 das Angebot erhielt, einen Krabbenkutter zu kaufen, gab er die Landwirtschaft auf. Im Jahr 2000 beendete er seine Laufbahn als Kutterfischer und kehrte zur Reusenfischerei zurück.
Was das Ende der Reusenfischerei für Djuren und seine Kunden bedeutet, lest ihr am Freitag in der NORDSEE-ZEITUNG.

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