Nicht nur viele Spielgeräte, auch sämtliche Drehliegen müssen vor der Sturmflutsaison von der Leuchtturmwiese weichen.

Nicht nur viele Spielgeräte, auch sämtliche Drehliegen müssen vor der Sturmflutsaison von der Leuchtturmwiese weichen.

Foto: Leuschner

Cuxland

Wurster Nordseeküste bereitet sich auf die Sturmflutsaison vor

Von Heike Leuschner
15. November 2016 // 20:00

13 Blumenkübel, acht Bänke, acht Drehliegen, acht Sportgeräte, sieben Wipptiere, ein Wackelfloß und zehn Sonnensegel: Der Abbau der Geräte in Dorum-Neufeld auf der Leuchtturmwiese zwischen Kutterhafen und dem Leuchtturmdenkmal Obereversand gleicht Jahr für Jahr einem kleinen Umzug. Auf der außendeichs gelegenen Erholungsfläche muss alles weichen, was nicht niet- und nagelfest ist. Die Sturmflutsaison naht.

Während der Sturmflutsaison drohen Löcher und Risse

„Alles, was im Winter im Außendeichgelände stehen bleibt, kann Erosionserscheinungen hervorrufen“, erklärt der Geschäftsführer des Deichverbandes Wesermünde, Thomas Ströer. Gemeint sind Löcher und Risse, die kraftvolle Wellen rund um Hindernisse herum ins Erdreich spülen können. Die Grasnarbe würde leiden und damit die Stabilität des gesamten Deiches.

Sondergenehmigungen notwendig

Generell, so Ströer, dürfen die Spiel- und Erholungsgeräte zwischen Küstenlinie und Hauptdeich nur mit einer Sondergenehmigung aufgestellt werden. „Unter der Bedingung, dass sie rechtzeitig vor der Sturmflutsaison wieder abgebaut werden.“ Das gilt auch für Verkaufsstände an den Kutterhäfen. Die dürften während der Sturmflutsaison allenfalls bei ruhigen Wetter tagsüber ins Außendeichgelände gefahren werden.

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