Der Rat der Gemeinde Wurster Nordseeküste hat in der Küstenschutzhalle des Deichverbandes Land Wursten in Padingbüttel einstimmig den Doppelhaushalt 2021/22 beschlossen.

Der Rat der Gemeinde Wurster Nordseeküste hat in der Küstenschutzhalle des Deichverbandes Land Wursten in Padingbüttel einstimmig den Doppelhaushalt 2021/22 beschlossen.

Foto: Mark Schröder

Cuxland

Wurster Nordseeküste beschließt „Feuerwehr-Soli“

26. März 2021 // 12:39

Weil die Gemeinde kräftig in die Feuerwehren investieren muss, sollen die Bürger der Wurster Nordseeküste ab 2023 mehr Grundsteuer zahlen.

12 Millionen für die Feuerwehren

Als „letztes Instrument“ bezeichnete Bürgermeister Marcus Itjen (parteilos) am Donnerstagabend im Gemeinderat die Steuererhöhung. Sie sei notwendig, um die rund 12 Millionen Euro schweren Investitionen in die Ortsfeuerwehren zu stemmen. „Bei meinem eigenen Haus macht die höhere Grundsteuer 28 Euro pro Jahr aus, das ist mir die Feuerwehr wert“, warb Itjen für das Vorhaben.

Gemeinderat stimmt geschlossen dafür

Die Gemeinderatsmitglieder schlossen sich dieser Auffassung an und votierten einstimmig für das Haushaltssicherungskonzept. Zu diesem ist die Gemeinde verpflichtet, da sie auf lange Sicht nicht in der Lage ist, einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Jetzt muss Bürgermeister Itjen in Hannover für das Konzept werben, damit die Millionen-Investitionen in Angriff genommen werden können.

Warum Dorum-Neufeld zum Corona-Modellprojekt werden soll, erfahrt ihr am Sonnabend in der NORDSEE-ZEITUNG.

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