Im Cuxland wurde dieser Automat gesprengt. Jetzt steht die Bande, die dahinter stecken soll, vor Gericht.

Im Cuxland wurde dieser Automat gesprengt. Jetzt steht die Bande, die dahinter stecken soll, vor Gericht.

Foto: Polizei

Cuxland

Bande auch im Cuxland aktiv: Fünf Automatensprenger vor Gericht

Von nord24
25. Januar 2018 // 09:00

Prozess vor dem Landgericht Stade: Mindestens 13 Ticketautomaten der Bahn sollen die fünf Angeklagten zwischen Dezember 2016 und Juli 2017 gesprengt oder aufgebrochen haben. Auch im Cuxland.

375.000 Euro Schaden - 26.000 Euro Beute

Am 25. Juli 2017 klickten dann die Handschellen. Nun müssen sich die mutmaßlichen Täter wegen schweren Bandendiebstahls vor dem Stader Landgericht verantworten. Der Sachschaden an den Automaten beläuft sich auf knapp 375.000 Euro. Die Beute: rund 26.000 Euro. Für ihre erste Tat hatte sich die Bande den Wingster Bahnhof ausgesucht.

Automat in Stubben gesprengt

Die Angeklagten sollen mit ihrer Beute Urlaubsreisen und Feiern finanziert haben, so die Staatsanwaltschaft. Insgesamt 13 Fälle sind nach Auffassung der Staatsanwaltschaft der Bande – in unterschiedlicher Besetzung – zweifelsfrei zuzuordnen: Das reicht vom Auftakt in der Wingst (Beute: rund 1750 Euro) über die Bahnhöfe in Harsefeld und Ottersberg bis hin zu den Taten in Stubben, Syke und Großenkneten.

Tat am 11. Juli

Einen der letzten nächtlichen Ausflüge zu den Bahnhöfen gab es in der Nacht zum 11. Juli in Stubben. Dort sei der Automat mit einem Brecheisen aufgehebelt worden, um anschließend einen „Sprengkörper“ im Ausgabeschacht zu platzieren. Die Bilanz: 2700 Euro Beute, rund 25.000 Euro Schaden. (es)

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