Wilhelm Hartung bei seiner der Arbeit in seinem Haus in Hamburg: Der gebürtige Cuxhavener griff mit feinem Strich auf, was seinerzeit die politische Tagesdiskussion bewegte. Foto Cartens

Wilhelm Hartung bei seiner der Arbeit in seinem Haus in Hamburg: Der gebürtige Cuxhavener griff mit feinem Strich auf, was seinerzeit die politische Tagesdiskussion bewegte. Foto Cartens

Foto: Marks/dpa

Cuxland

Beachtliches Lebenswerk: Wilhelm Hartung aus dem Cuxland machte Karriere mit Karikaturen

Von nord24
28. März 2016 // 13:53

Mit feinen Bleistiftstrichen nahm er die Tagespolitik der Bundesrepublik unter Adenauer bis Brandt und die  Europa- und Weltpolitik in den 50er bis 70er Jahren aufs Korn. So meisterlich, dass er für seine politischen Karikaturen 1968 mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet wurde. Geboren wurde Wilhelm Hartung 1919 in Cuxhaven. Als er 2003 mit 83 Jahren starb, hinterließ er 40 000 Karikaturen und Zeichnungen.

Für Welt und Hörzu gezeichnet

Weithin bekannt wurde er vor allem durch seine fast 20-jährige Mitarbeit beim Springer-Verlag, vor allem für die Zeitungen „Die Welt“ und „Welt am Sonntag“. Er zeichnete auch immer wieder für die "Hörzu" und die "Funkuhr".

Liebe galt der Plattdeutschen Sprache

Seine besondere Liebe galt der plattdeutschen Sprache. Im Hamburger Glogau-Verlag gab er von 1979 bis 1987 insgesamt fünf Bücher in plattdeutscher Sprache heraus. Viele lustige Geschichten rund um Cuxhaven und Spieka waren dabei, Döntjes, die frisch und frei erzählt, so ganz seinem fröhlichen Wesen entsprachen, gespickt natürlich mit Zeichnungen aus seiner Feder, wiederum lustig-treffende Gags zu seinen Geschichten. (hc)      

Beachtliches Lebenswerk: Wilhelm Hartung aus dem Cuxland machte Karriere mit Karikaturen

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