Die Neuntklässler Finn Pohle (15, links) und Erik Habermann (14, rechts) haben CO2-Ampeln entwickelt, die nun im Gymnasium Langen zum Einsatz kommen. Lehrer Steffen Mitgau freut sich über das Engagement seiner Schüler.

Die Neuntklässler Finn Pohle (15, links) und Erik Habermann (14, rechts) haben CO2-Ampeln entwickelt, die nun im Gymnasium Langen zum Einsatz kommen. Lehrer Steffen Mitgau freut sich über das Engagement seiner Schüler.

Foto: Mark Schröder

Cuxland

Cuxland: Schüler entwerfen Ampel für sicheren Unterricht

8. April 2021 // 09:00

Weil CO2-Ampeln weltweit ausverkauft waren, sind zwei Langener Gymnasiasten kurzerhand selbst in die Produktion eingestiegen.

Beitrag zum Infektionsschutz

14 solcher Messinstrumente haben die Neuntklässler Finn Pohle (15) und Erik Habermann (14) entworfen und zusammengebaut, damit Unterricht auch in Pandemiezeiten möglich ist. Lehrer Steffen Mitgau ist überzeugt, dass die Geräte einen großen Beitrag zum Infektionsschutz leisten können.

„Viren lassen sich nicht messen“

„Corona-Viren lassen sich zwar nicht messen, sie reichern sich aber ähnlich wie Kohlendioxid in ungelüfteten Räumen an“, sagt Mitgau. „Deshalb ist die CO2-Konzentration ein guter Indikator für die Infektionsgefahr im Klassenraum.“ Für ihre Ampeln mussten die Schüler lange nach Bauteilen suchen, weil der weltweite Markt wie leergefegt war. „Es gab nur noch einen Laden in China, der die CO2-Sensoren im Angebot hatte“, sagt Finn Pohle.

Warum die Schüler ihre Produktion inzwischen wieder eingestellt haben, lest ihr in der NORDSEE-ZEITUNG.

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