So sieht's aus, wenn das Deichbrand vorbei ist.

So sieht's aus, wenn das Deichbrand vorbei ist.

Foto: Leuschner

Cuxland
Deichbrand

Deichbrand 2017: Am Ende bleibt tonnenweise Müll

Von Heike Leuschner
24. Juli 2017 // 20:30

Die Deichbrand-Fans sind verschwunden. Ihre Zeltplanen flattern noch Wind. Pappteller, Blechdosen und Kunststofftüten pflastern den Boden. Möwen kreischen über einem längst erloschenen Grill, auf dem noch ein Steak liegt. Jetzt haben am Seeflughafen in Wanhöden die Müllexperten das Sagen.

Spezialfirma räumt das Deichbrand auf

Helfer ziehen über das Gelände, Mitarbeiter einer Firma aus Thüringen, die sich auf Festivalmüll spezialisiert hat. Sie sammeln ein, was das Deichbrand-Partyvolk zurückgelassen hat. Und das ist eine Menge: Rund 400 Tonnen Abfall waren es im vergangenen Jahr - das entspricht der Masse von vier ausgewachsenen Blauwalen.

Mehr Müll bei Rockfestivals

"Beim Festival herrscht Ausnahmezustand", erklärt Alexander Dietze, Müllmanager im Deichbrand-Team. Die Menge steigt. Nicht nur, weil das Festival immer weiter wächst. "Auch die Menge pro Kopf ist über die Jahre etwas mehr geworden. Dabei gibt es durchaus Unterschiede. Bei (Punk-)Rock-Festivals bleibt laut Dietze deutlich mehr Müll als bei mehrtägigen Techno-Partys liegen. Die Müllberge auf dem Deichbrand in Bildern:

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