Jana Schütt (links) und Denise Umland betreuen das Fundbüro  beim Deichbrand.

Jana Schütt (links) und Denise Umland betreuen das Fundbüro beim Deichbrand.

Foto: Gassner

Cuxland
Deichbrand

Deichbrand-Besucher sind extrem ehrliche Finder

Von Peter Gassner
21. Juli 2019 // 14:00

Musik, Party und Alkohol - klar, dass da beim Deichbrand auch einmal etwas verloren geht. Rund 150 Smartphones und Portemonnaies werden während des Festivals im Fundbüro abgegeben - fast alles findet den Weg zurück  zum Besitzer.

Kurioses "Fundstück"

Die Festival-Besucher seien sehr ehrlich, so dass 80 bis 90 Prozent der Gegenstände wieder vermittelt werden können, berichtet Denise Umland. Selbst Geld werde wieder abgegeben - "zum Teil hohe Summen wie zum Beispiel 400 Euro". Nur bei einer Sache ist die Erfolgsquote nicht so hoch: "Ausweise werden komischerweise fast nie abgeholt". Glücklicherweise wiedergefunden wurde dagegen im vergangenen Jahr die Mutter eines Kindes. Der 9-Jährige war wohl das kurioseste "Fundstück", an das sich Umland erinnern kann.

"Leben zu Ende"

Oft müssen sie und ihre Kollegin Jana Schütt auch ein wenig tröstend auf die Besucher einwirken. Gerade beim Handy gebe es oft das Gefühl "Mein Leben ist zu Ende". Umso schöner ist es dann aber, wenn die Sachen wieder auftauchen und zurückgegeben werden können.

Hoffnung auch nach Abreise

Viel Zeug landet vor allem noch am Sonntag im Fundbüro, wenn die Besucher abreisen. Aber auch diejenigen die schon zuhause sind, können Hoffnung haben. Die Sachen werden an das Fundbüro Nordholz weitergegeben. "Und auch da ist die Vermittlungsquote dann noch ziemlich hoch", sagt Umland.

Immer informiert via Messenger
Das Derby zwischen Werder und dem HSV ist als Hochrisikospiel eingestuft. Richtig so?
176 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger