Ein Security-Firma-Mitarbeiter soll auf dem Deichbrand 2016 eine junge Frau sexuell attackiert haben.

Ein Security-Firma-Mitarbeiter soll auf dem Deichbrand 2016 eine junge Frau sexuell attackiert haben.

Foto: Leuschner

Cuxland
Deichbrand

Deichbrand: Security-Mitarbeiter soll Frau sexuell attackiert haben

Von nord24
27. August 2017 // 18:00

Eine junge Hamburgerin soll im vergangenen Jahr beim Deichbrand-Festival im betrunkenen Zustand von einem Mitarbeiter einer Security-Firma sexuell attackiert worden sein. Nun muss sich der 32-Jährige wegen versuchten Missbrauchs vor dem Amtsgericht Langen verantworten.

Sexueller Angriff auf dem Deichbrand?

Die Staatsanwaltschaft wirft einem Subunternehmer für Sicherheitsdienste vor, versucht zu haben, die stark alkoholisierte Abiturientin in ihrem Zelt auf dem Deichbrand-Gelände zu missbrauchen. Die Tat soll sich am 22. Juli 2016 nach Ende der Konzerte ereignet haben. Schlimmeres soll nur durch das Eingreifen der Schwester des Opfers verhindert worden sein.

Anklage stützt sich auf Aussage der Schwester

Die Anklage stützte sich hauptsächlich auf die Aussage der Schwester des Opfers, die in der Nacht die völlig unbekleidete Abiturientin in einem Zustand nahe der Bewusstlosigkeit im Vorzelt gefunden haben will. Der Angeklagte soll zu diesem Zeitpunkt ohne Unterhose vor der jungen Frau gekniet und sich bereits ein Kondom übergestreift haben.

Security-Mitarbeiter schildert es anders

Der Security-Firma-Mitarbeiter schildert es anders: Er sei dabei den Avancen der aus Hamburg stammenden Abiturientin gefolgt, betonte der 32-Jährige. Bedingt durch seine Müdigkeit und den Alkohol habe bei ihm aber sexuell nichts mehr „funktioniert“. Auf Anfrage der Vorsitzenden Richterin räumte der Angeklagte ein, ein Kondom dabei und auch benutzt zu haben. Dies sei aber im Einvernehmen geschehen. (hba)

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