
Die Bokeler Feuerwehr bleibt in ihrem Haus (oben), die Stubbener Feuerwehr muss nach Lösungen suchen. Foto Rendelsmann
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Der Traum ist geplatzt: Bokeler Feuerwehr will keinen Neubau mit Stubben
Das neue gemeinsame Feuerwehrhaus für Bokel und Stubben war zum Greifen nah. Jetzt ist der Traum geplatzt. Die Bokeler Feuerwehr hat sich bei einer Abstimmung gegen den Neubau eines gemeinsamen Feuerwehrhauses mit Stubben entschieden. Die Kameraden ziehen den Verbleib in der angestammten Heimstätte in der Bokeler Ortsmitte vor.
Viele Mängel beim Stubbener Feuerwehrhaus
Die Feuerwehr-Unfallkasse hatte nach dem Bau der Landesstraßen-Brücke das Stubbener Feuerwehrhaus untersucht. Dabei wurden viele Mängel festgestellt. Die Stubbener waren unter Druck, stimmten einem gemeinsamen Neubau mit Bokel zu. Die Bokeler sahen hingegen keinen Grund, ihren Standort aufzugeben.
Stubbener suchen nun eigene Lösung
Die Stubbener nehmen die Entscheidung relativ gelassen. Der Pragmatismus überwiegt: Dann muss eben ein anderer Weg gefunden werden. „Wir müssen jetzt sehen, was am günstigen ist – Neubau oder Sanierung des bestehenden Gebäudes“, sagte der Stubbener Ortsbrandmeister Matthias Michaelis.