Dieses Foto zeigt eine blutunterlaufene Zunge. Mit solchen und ähnlichen Bildern wollte PETA die Tierquälerei beim Duhner Wattrennen 2014 beweisen.

Dieses Foto zeigt eine blutunterlaufene Zunge. Mit solchen und ähnlichen Bildern wollte PETA die Tierquälerei beim Duhner Wattrennen 2014 beweisen.

Foto:

Cuxland

Duhner Wattrennen: "PETA-Forderungen absurd"

Von Christian Doescher
16. März 2016 // 07:00

Unkenntnis wirft Dr. Martin Lübbeke,  Tierarzt und stellvertretender Vorsitzender des Pferdesportverbandes Hannover, der Tierschutzorganisation PETA vor. Diese hatte am Wochenende Forderungen gestellt, damit das Duhner Wattrennen 2016 stattfinden könne. PETA hat die Verantwortlichen des Wattrennens wegen Tierquälerei angezeigt. Derzeit ermittelt die Staatsanwaltschaft Stade.

Aufpasser beim Wattrennen fürs Veterinäramt?

Das sind die Forderungen der Tierschützer:
  • Verbot von Sporeneinsatz, ein laut Haferbeck „völlig vernachlässigtes Thema, obwohl mit Sporen die Pferde enorm traktiert werden“.
  • Auflagen zur Haltung der Pferde vor und nach dem Rennen. Dabei gehe es auch um Gruppenhaltung.
  • Gewöhnung an die Startboxen.
  • Auflagen zum Alter der Pferde (Haferbeck: „Es werden immer mehr jüngere Pferde eingesetzt, Zweijährige sind noch zu jung für Rennen, Pferde müssten schon drei Jahre alt sein“).
  • Verbot von Scheuklappen und Peitschen. (Pferde seien ja bereits konditioniert, so dass die Reiter nur die Peitsche zeigen müssten, um das Pferd dann zu „überfordernden Leistungen zu bringen“).
  • Verbot jeglicher leistungssteigernder Mittel, also nicht nur von Zungenbändern oder Zugwatte.
  • Stellung unbefangener Tierärzte („und nicht solcher, die sogar den Schenkelbrand noch befürworten“).
  • Das LAVES (Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit)  als unabhängige Kontrollbehörde an die Seite der „aus unserer Sicht nicht unabhängigen Cuxhavener Veterinärbehörde“ stellen.
Lübbeke hält die Gruppenhaltung zum Beispiel wegen der Verletzungsgefahr für tierschutzwidrig. Mehr dazu lesen Sie am Mittwoch, 16. März 2016, in der NORDSEE-ZEITUNG.

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