Mhamad Hntoush (links) verstärkt das Team des TSV Ringstedt. Seit Januar bietet man Badminton-Training an. Die Bürger aus dem Ort freut es – der Zulauf ist gewaltig. Foto Scheiter

Mhamad Hntoush (links) verstärkt das Team des TSV Ringstedt. Seit Januar bietet man Badminton-Training an. Die Bürger aus dem Ort freut es – der Zulauf ist gewaltig. Foto Scheiter

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Cuxland

Flüchtling aus Syrien hilft Ringstedtern beim Badminton

Von Andreas Schoener
4. März 2016 // 18:51

Die Sprache des Sports versteht man überall auf der Welt. Den Beweis dafür liefert Mhamad Hntoush. Der 23-jährige Syrer lebt seit fünf Monaten in Ringstedt. Obwohl er kaum ein Wort Deutsch spricht, hat er für den Sportverein die Badmintonsparte aus dem Dornröschenschlaf erweckt. Mit Erfolg – das ganze Dorf spielt mit.

In der ersten syrischen Badminton-Liga aktiv

Mhamad greift zum Schläger und demonstriert einige Spielzüge mit seinem Co-Trainer Lukas aus Elmlohe. „In meiner Heimatstadt Al-Hasakah im Norden Syriens habe ich für den Club Aljazira gespielt, außerdem in der ersten syrischen Badminton-Liga“, erzählt der Neubürger von seiner sportlichen Leidenschaft. Jetzt träumt er davon, selbst aktiv am deutschen Spielbetrieb teilzunehmen und eine Mannschaft aufzubauen. Hilfestellung gibt es dabei von alten Hasen aus der Elmloher TSV-Badmintonabteilung, allen voran Lukas Dombrowski.

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