Wechselndes Licht, schnelle Bewegungen: Wer seine Erlebnisse bei Tanzveranstaltungen festhalten will, hat’s nicht einfach.  Archivfoto Scheschonka

Wechselndes Licht, schnelle Bewegungen: Wer seine Erlebnisse bei Tanzveranstaltungen festhalten will, hat’s nicht einfach. Archivfoto Scheschonka

Foto: Foto Tim Brakemeier, dpa

Cuxland

Fotograf gibt Tipps: Das macht ein gutes Partyfoto aus

Von Jens Gehrke
3. März 2016 // 08:55

Von Heavy-Metal-Pommesforke bis Girlie-Herz: Bei Partyfotos ist fast alles erlaubt. Fotograf Lothar Scheschonka hat auf seinen nächtlichen Streifzügen für die NORDSEE-ZEITUNG auf Tanzveranstaltungen und Konzerten schon fast alles gesehen. Vor der nächsten Night-Fever-Party der NORDSEE-ZEITUNG im Pam Pam am 11. März verrät er, was einen guten Feier-Schnappschuss ausmacht und was nicht so gut ankommt.

Gute Laune einfangen

  • Das Wichtigste ist die gute Laune. Die muss eingefangen werden. Bitte keine herunter gezogenen Mundwinkel. Außerdem sollten alle möglichst dicht zusammen stehen.
  • Der erhobene Daumen geht gar nicht. Auch Hasenohren oder das Zeigen auf andere Personen sind No-Gos.
  • Wer sich betrunken ablichten lässt, ist selber schuld. Die Personalabteilungen großer Unternehmen checken längst die Profile in Sozialen Netzwerken.

Die "Pommes-Forke" ist erlaubt

  • Die mit Daumen und Zeigefinger geformten Girlie-Herzen oder die Pommes-Forke der Heavy-Metal-Fans mit Zeigefinger und kleinem Finger sind doch ganz nett. Doch es geht sicherlich auch noch kreativer!
  • Menschen als Paare zusammenstellen, deren echte Partner gar nicht dabei sind - das sorgt später für nette Verwirrungen
  •  Wer auf Partys, im Club oder in der Disko fotografiert, sollte gleich einen Schwung Bilder machen.  Das  Licht auf der Tanzfläche flackert oftmals.

Möglichst dicht rangehen

  • Wichtig ist außerdem, immer dicht ran zu gehen ans Motiv, die Fotografierten dürfen nicht zu weit weg stehen. Das hat schon der berühmte Fotograf Robert Capa gesagt.
  • Wer einen Rund-um-Blick haben möchte, sollte lieber ein kleines Video drehen.
  • Wer eine gute Kamera hat, kann selbstständig die Filmempfindlichkeit, den Iso-Wert erhöhen, und zusätzlich den Blitz einschalten.

Wichtige Anlässe? Die Kamera nehmen

  • Für ein wichtiges Erinnerungsstück  sollte man eher zur Kamera greifen, Handys machen inzwischen aber auch richtig gute Fotos.
  • Bei den Handys kann man die Bilder übrigens auch leicht bearbeiten. Die dunklen Bereiche kann man im Nachhinein aufhellen. Man kann Kontrast rausnehmen, dann werden die Details sichtbar.
  • Außerdem sind einige Filter sehr cool. Zurzeit Filter beliebt, die dafür sorgen, dass die Bilder so leicht zerkratzt aussehen.
  • Achtung: Wenn fremde Menschen auf den Fotos sind, darf man sie im Zweifelsfall nicht bei Facebook ohne Zustimmung posten. Das Recht am eigenen Bild wird streng geschützt.

Nicht verpassen: Night Fever im Pam Pam

Wer jetzt Lust auf Partyfotos bekommen hat, kann sich gerne bei der nächsten Night-Fever-Veranstaltung im Pam Pam austoben.
  • Night-Fever-Party: Bei der Reihe wird die Discozeit der 50er bis 90er Jahre zum Leben erweckt.
  •  Freitag, 11. März, 21 Uhr
  •  PamPam, Hagen
  •  Eintritt: Acht Euro
  •  Karten: Karten sind in den NZ-Kunden-Centern, Obere Bürger 48 und Hafenstraße 140, und an der Abendkasse erhältlich.

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