Magnus Björgvinsson aus Schiffdorf ist Isländer und findet die "Huh"-Schlachtrufe der Fans bei der Fußball-Weltmeisterschaft so richtig toll.

Magnus Björgvinsson aus Schiffdorf ist Isländer und findet die "Huh"-Schlachtrufe der Fans bei der Fußball-Weltmeisterschaft so richtig toll.

Foto: Berlinke

Cuxland

Fußball-WM in Schiffdorf: Dieser Isländer ist im "Huh"-Fieber

Von Matthias Berlinke
21. Juni 2018 // 19:00

Voll toll, dieses Island: Der Inselstaat aus dem hohen Norden rockt gerade die Fußball-Weltmeisterschaft. Nach dem 1:1 gegen das "große" Argentinien feierten die Fans eine riesige Party. Die "Huh"-Schlachtrufe haben die Isländer dabei weltberühmt gemacht. Und darüber freut sich auch der Schiffdorfer Magnus Björgvinsson (66).

"Sieg gegen Nigeria wäre wichtig"

Der Geschäftsmann (Fischgroßhändler Odin) ist Isländer und lebt seit 1987 an der Unterweser. Jetzt fiebert er aktuell mit den Fußballern. "Ein Sieg am Freitag gegen Nigeria wäre schon wichtig. Dann vielleicht noch ein Punkt gegen Kroatien. Das wäre super", sagt Björgvinsson. "Wenn wir ins Achtelfinale kommen, bin ich absolut zufrieden."

Laute "Huh"-Rufe

Björgvinsson findet die "Huh"-Schlachtrufe der Fans total genial. Man breitet gemeinsam die Arme auseinander, zieht sie dann nach einer gewissen Zeit in die Höhe, klatscht in die Hand und brüllt "Huh". Das ganze Prozedere wird öfter wiederholt, nur die "Huh"-Rufe kommen jetzt in immer kürzeren Abständen.

"Eine tolle Geschichte"

"Dieses Anfeuern gibt es noch gar nicht so lange. Das wurde vor ein paar Jahren bei einem Auswärtsspiel der Isländer in Schottland zum ersten Mal gemacht", erinnert sich Fischhändler Björgvinsson. "Das fördert die Geschlossenheit und den Teamgeist. Eine tolle Geschichte."

Das Talent vererbt

Björgvinsson hat übrigens als Jugendlicher selbst Fußball gespielt. In Island galt er durchaus als talentiert, erst als Innenverteidiger, dann als Stürmer. Als Erwachsener kickte er dann nicht mehr. Sein Talent hat er an seinen Sohn Björgvin Magnusson (heute 41) vererbt. Der spielte früher im Werder-Nachwuchs, danach unter anderem auch beim Oberligisten FC Bremerhaven und FC Oberneuland. Und jetzt alle: "Huh!"

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