Der Walliser Schwarzhalsziegenbock Till, den Femke Valentin, Enkelin des Tierparkbetreibers, hier streichelt, ist ganz zahm.

Der Walliser Schwarzhalsziegenbock Till, den Femke Valentin, Enkelin des Tierparkbetreibers, hier streichelt, ist ganz zahm.

Foto: Grotheer

Cuxland

Im Tierpark Cux-Art sind Minischwein, Lama und Uhu zu Hause

Von nord24
30. Juni 2018 // 15:30

Einträchtig sitzen sie beieinander: Die Minnesota-Minischweine mit ihren Ferkeln, die schwarzen Schwäne mit ihrem flauschigen Nachwuchs, die Warzenente und die bunten Hühner. Gemeinsam fressen und picken sie auf, was Dr. Heinz-Christian Steiner ihnen während seiner Fütterungsrunde im Beverstedter Tierpark Cux-Art serviert hat.

Vier Stunden dauert das Füttern

Drei bis vier Stunden braucht der Tierparkchef täglich, bis er alle Tiere versorgt hat. Ponys, Füchse, Uhus, Nutrias, Lamas, Alpakas, Schafe, Marderhunde, Otter, Emus, Frettchen, Rothunde und einige mehr – die Liste der Tierpark-Bewohner ist lang.

Tiere laufen den Besuchern über den Weg

Angefangen hat alles vor rund 15 Jahren, als der Beverstedter Tierarzt auf dem Areal des ehemaligen Bauernhofes aus Familienbesitz den Tierpark gründete. Ursprünglich geplant als Domizil für vom Aussterben bedrohte Haustierrassen, hat sich das Konzept im Laufe der Jahre verändert. Heute sind hier Haustiere, Wildtiere und Exoten zu Hause. „Unsere Besucher sind größtenteils Eltern und Großeltern mit kleinen Kindern, die gerne möglichst nah an die Tiere heran wollen“, so der Tierparkbetreiber. Und so laufen den Besuchern die Tiere zum Teil über den Weg und begleiten sie.

Sieben Hektar Naturlandschaft

Je nach Möglichkeit leben die Tiere frei innerhalb des Parks oder können in ihren Gehegen besucht werden. Ein Rundgang führt über das idyllisch gelegene Gelände, das an den Kulturhof Heyerhöfen angrenzt. Auf sieben Hektar erstreckt sich der Tierpark, der Besucher spaziert durch eine abwechslungsreiche Naturlandschaft aus Wald, Moor und kleinen Seen.

Betreiber erwartet demnächst die endgültige Zulassung

Auch nach 15 Jahren befindet sich der Tierpark noch immer in der Entstehung, die endgültige Zulassung erwartet Heinz-Christian Steiner noch in diesem Sommer: „Wir müssen sehr viele Vorschriften nach der EU-Zoorichtlinie beachten. Zu den Auflagen gehört es, die Tiere artgerecht zu halten und sich an Nachzuchtprojekten zu beteiligen, wie wir es bei den Fischottern und den Rothunden tun“, zählt er auf. Auch Umweltbildung sei eine der Vorgaben: „Wir erfüllen diese durch kommentierte Führungen und unsere Beschilderung“, so der Tierparkchef, der, um eine weitere Auflage erfüllen zu können, nach den Vorgaben der Industrie- und Handelskammer jetzt auch Zootierpfleger ausbilden darf. „Diese Arbeitskräfte werden deutschlandweit gesucht. Wir werden in Zukunft Ausbildungsplätze schaffen“, erzählt Steiner.  

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