Der 18. September 1944 ist für die, die den Tag im damaligen Wesermünde erlebt haben, noch heute ein Schreckensdatum. Die Stadt versank in einem Bombenhagel und wurde in Schutt und Asche gelegt, 618 Menschen starben, 1193 erlitten Verletzungen, 30.000 verloren ihr Zuhause. Senioren aus Langen erinnern sich, wenn sie mit dem Ukrainekrieg konfrontiert sind, an diese Bombennacht.

Der 18. September 1944 ist für die, die den Tag im damaligen Wesermünde erlebt haben, noch heute ein Schreckensdatum. Die Stadt versank in einem Bombenhagel und wurde in Schutt und Asche gelegt, 618 Menschen starben, 1193 erlitten Verletzungen, 30.000 verloren ihr Zuhause. Senioren aus Langen erinnern sich, wenn sie mit dem Ukrainekrieg konfrontiert sind, an diese Bombennacht.

Foto: NZ-Archiv

Cuxland

Langen: Das macht der Ukrainekrieg mit den Menschen im Altenheim

22. März 2022 // 07:00

Angst vor Krieg, vor Gewalt oder davor, alleingelassen zu werden: Die Bilder aus der Ukraine bringen alte Erinnerungen und neue Sorgen ans Tageslicht.

Angst vor Drittem Weltkrieg

„Wenn der Dritte Weltkrieg kommt, was passiert mit uns? Lasst ihr uns dann hier?“, habe eine Bewohnerin eine ihrer Pflegekräfte im Seniorenhaus Lindenhof in Langen gefragt. „Das macht uns dann natürlich auch traurig“, sagt Wohnbereichsleiterin Tatjana Fahje. Corona habe die Stimmung schon gedrückt und das Sozialleben der Bewohner stark eingeschränkt, was viele Senioren belaste. Nun kämen die Ängste davor hoch, dass sie noch einmal das durchleben müssen, was sie erlebt haben.

Drei Frauen erlebten den Zweiten Weltkrieg und blicken nun besorgt auf die Nachrichten aus der Ukraine. Was in ihnen vorgeht und wie Pflegekräfte ihre Bewohner unterstützen, liest du auf NORD|ERLESEN.

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