Prozess wegen mutmaßlicher Vergewaltigung in Loxstedt: Die beiden Angeklagten mit ihren Anwälten vor Gericht.

Prozess wegen mutmaßlicher Vergewaltigung in Loxstedt: Die beiden Angeklagten mit ihren Anwälten vor Gericht.

Foto: Brocks

Cuxland

Mutmaßliche Vergewaltigung in Loxstedt: Richterin ordnet Gutachten an

Von Ann-Kathrin Brocks
26. Juni 2018 // 16:19

Im Prozess um zwei Männer aus der Gemeinde Loxstedt, die am 3. Januar im Ortsteil Düring eine junge Frau aus Bremerhaven vergewaltigt haben sollen, ist am ersten Prozesstag vor dem Amtsgericht in Langen noch kein Urteil gefallen: Nach der rund zweistündigen Aussage der jungen Frau beschloss das Gericht, ein aussagepsychologisches Sachverständigengutachten zur Glaubwürdigkeit der Aussagen zu beantragen. 

Prozess ausgesetzt

"Dies bedeutet nicht, dass die Aussage der Nebenklägerin herabzusetzen ist", betonte die Vorsitzende Richterin. Bis zum nächsten Prozesstermin kann es einige Monate dauern.

Anklage wegen schwerer sexueller Nötigung

Die beiden Männer sind wegen schwerer sexueller Nötigung angeklagt. Laut Anklage hatten sie die Tat zunächst bestritten. Am Prozesstag machte der Ältere der beiden Angeklagten Angaben zur Sache. Näheres wurde nicht bekannt, da aus Gründen des Opferschutzes alle Aussagen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfanden. Allerdings soll er nichts geäußert haben, was seinen Mitangeklagten belastet hätte.

Haftbefehl aufgehoben

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