Bei 30 bis 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern sollen in betroffenen Teilen in Niedersachsen wieder strengere Auflagen eingeführt werden.

Bei 30 bis 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern sollen in betroffenen Teilen in Niedersachsen wieder strengere Auflagen eingeführt werden.

Foto: Colourbox

Cuxland

Niedersachsen sieht Grenze für Corona-Neuinfektionen bei „30 bis 35“

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Von nord24
11. Mai 2020 // 20:15

Niedersachsen will den Notfallmechanismus bei neuen Corona-Infektionen strenger auslegen als bundesweit vorgegeben. Schon ab 30 bis 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner könnten Lockerungen zurückgenommen werden. Allerdings nicht im ganzen Land.

50 Neuinfektionen „Obergrenze“

Die Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen sei „die absolute Obergrenze“, sagte die stellvertretende Leiterin des Corona-Krisenstabs der Landesregierung, Claudia Schröder, am Montag in Hannover.

Strengere Auflagen nicht im ganzen Land

In Niedersachsen sei man sich einig, dass „die Interventionsgrenze (...) eigentlich bei 30 bis 35“ liegen müsse. Mit den Kommunen sei das bereits besprochen. Allerdings müssten Lockerungen bei Überschreiten der Marke nicht für die gesamte Bevölkerung zurückgenommen werden, wenn sich der Infektionsherd klar verorten lasse. Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hatte eine strengere Auslegung schon vergangene Woche angekündigt, allerdings ohne einen neuen Grenzwert zu nennen. (dpa)

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