Trieb als Kind Sport auf dem Stubbener Sportplatz und forscht jetzt an der US-Eliteuniversität Harvard: Fabian Grusdt.  Foto privat

Trieb als Kind Sport auf dem Stubbener Sportplatz und forscht jetzt an der US-Eliteuniversität Harvard: Fabian Grusdt. Foto privat

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Cuxland

Physiker Fabian Grusdt: Spitze in Harvard, Wurzeln in Stubben

Von Jens Gehrke
22. März 2016 // 15:06

Die Marion-Köser-Stiftung in Beverstedt hat schon zahlreiche Talente gefördert. Doch der Physiker Fabian Grusdt setzt neue Maßstäbe: Der 25-jährige Wissenschaftler hat jüngst einen Dissertationspreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft erhalten und forscht nun an der US-Eliteuniversität Harvard. Die Stiftung ist nicht die einzige Verbindung des Physikers ins Cuxland. Seine Großmutter lebt in Stubben, er ist regelmäßig dort.

Wissen hilft beim Bau von Quantencomputern

„Mein Ziel ist es, durch meine Forschung zu verstehen, wie einfache physikalisch Gesetze zu dem komplexen Verhalten führen, das wir jeden Tag sehen“, so Grusdt. Eines Tages, so hofft er, wird seine Forschung im Bereich der Molekülphysik und Quantenoptik auch dabei helfen, neue Dinge zu erschaffen, etwa neuartige Quantencomputer. Zudem hat er es geschafft,  ein 80 Jahre altes Problem in der Physik zu lösen.

Verbindung nach Stubben und Bremerhaven

„Meine Familie mütterlicherseits kommt aus Stubben, so dass ich regelmäßig dort bin“, erläutert der Physiker. In seiner Kindheit habe er Leichtathletik auf dem Stubbener Sportplatz mit seinem Großvater betrieben. „Es gibt keinen Besuch in Stubben ohne Fahrt zum Bremerhavener Hafen“, sagt er.

Zuletzt Weihnachten im Cuxland

Seine Großmutter Hanna Kellas sieht ihren Enkelsohn immer noch regelmäßig, telefoniert oft mit ihm. Zuletzt war er an Weihnachten im Cuxland. „Ich freue mich für meinen Enkelsohn und bin stolz auf ihn“, sagt sie. Wer wäre das bei so einem wissenschaftlichen Ausnahmetalent nicht?

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