Holger Juhren von „Ute’s Radelshop“ in Langen hat sich Ersatzteile zurückgelegt, sodass er in seiner Werkstatt derzeit noch weiterschrauben kann.

Holger Juhren von „Ute’s Radelshop“ in Langen hat sich Ersatzteile zurückgelegt, sodass er in seiner Werkstatt derzeit noch weiterschrauben kann.

Foto: Lothar Scheschonka

Cuxland

Produktionsstopp in Asien fegt Fahrradmarkt leer

25. August 2021 // 19:00

Das Fahrrad wird zum Luxusgut: Durch die Corona-Pandemie leiden Hersteller, Händler und Kunden unter nie dagewesenen Lieferproblemen.

Händler und Kunden brauchen langen Atem

„Wir erwarten, dass es frühestens im Herbst 2022 zu einer Verbesserung der Liefersituation kommt“, sagt Hans-Peter Obermark vom Verband des Deutschen Zweiradhandels (VDZ) in Bielefeld auf Anfrage von Nord24. Mit einer Normalisierung des Fahrradmarktes rechne die Branche sogar erst Ende 2024 – sofern es nicht zu weiteren Lockdowns komme.

Problem hat mehrere Ursachen

Es gibt mehrere Gründe für das Problem: Die Nachfrage nach Fahrrädern hat während der Pandemie stark zugenommen, gleichzeitig werden Rohstoffe knapp, und in Ostasien sind noch immer viele Werke wegen Corona geschlossen.

Hoger Juhren von „Ute’s Radelshop“ in Langen hat eine solche Situation noch nie erlebt. Noch immer wartet er auf mehr als 200 bestellte Räder, und selbst Ersatzteile für die Werkstatt seien nur schwer zu bekommen, sagt der 60-Jährige.

Wie sich die weltweiten Lieferprobleme bei Händlern in Stadt und Land auswirken, lest ihr am Donnerstag in der NORDSEE-ZEITUNG und auf NORD|ERLESEN.

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