Auf Landstraßen kommt es häufig zu Unfällen mit Rehen. Aber auch in der Stadt sollten Autofahrer wachsam sein, rät die Jägerschaft.

Auf Landstraßen kommt es häufig zu Unfällen mit Rehen. Aber auch in der Stadt sollten Autofahrer wachsam sein, rät die Jägerschaft.

Foto: Stratenschulte/dpa

Cuxland

Reh auf der Straße: Daran solltet ihr unbedingt denken!

Von Christian Doescher
5. November 2018 // 17:05

Die dunkle Jahreszeit ist Zeit der Wildwechsel-Unfälle. Damit es gar nicht erst zur Kollision kommt, gibt Carsten Bode von der Polizeiinspektion Cuxhaven Tipps an die Autofahrer. 

Reh auf der Straße: Fernlicht ausschalten

"Nicht ausweichen, lieber gegen das Reh als gegen einen Baum oder in den Gegenverkehr fahren, auch wenn Tierschützer das vielleicht nicht gerne hören", sagt Bode.  Wenn ein Wildtier auf der Straße steht, so Bode, sollte man das Fernlicht ausschalten (damit das Tier aus dem Lichtkegel rauskommt), Geschwindigkeit reduzieren und sich auch nach hinten orientieren.

Nach der Kollision Unfallstelle sichern

Sollte es doch zu einer Kollision gekommen sein, sei es wichtig, die Unfallstelle abzusichern. "Warnblinklicht einschalten und das Warndreieck aufstellen. Totes Wild von der Fahrbahn räumen, um Folgeunfälle zu verhindern", fasst der Polizist zusammen. "Aber Vorsicht, ein Tier, das wie tot aussieht, kann noch leben und um sich schlagen." Danach sollte man den Jagdpächter (wenn er bekannt ist) oder die Polizei informieren.
Wie sich die Zahl der Wildunfälle im Cuxland entwickelt hat, warum der Polizist nichts davon hält, sich an Schwerpunktstellen zu orientieren, und ob es durch den Wolf mehr Unfälle gibt, könnt ihr am Dienstag in der NORDSEE-ZEITUNG lesen.

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