Mit ihrem imposanten Baustil prägt die Kirche St. Johannes der Täufer die Loxstedter Ortsmitte.

Mit ihrem imposanten Baustil prägt die Kirche St. Johannes der Täufer die Loxstedter Ortsmitte.

Foto: Oberstech

Cuxland

Seit 50 Jahren unter Heiden

Von Ann-Kathrin Brocks
22. Juni 2016 // 19:57

Vor dem zweiten Weltkrieg lebte in Loxstedt nur eine katholische Familie, in den anderen Dörfern der Umgebung sah es ähnlich aus. Vor 50 Jahren aber wurde in Loxstedt die St.-Johannes-der-Täufer-Kirche. Obwohl sie erst im Oktober 1966 geweiht wurde, soll das Jubiläum der St.-Johannes-der-Täufer-Kirche schon am kommenden Sonnabend gefeiert werden. Um 17 Uhr beginnt eine heilige Messe, an die sich ein Grillfest anschließt. Der Grund: Die Kirche trägt den Namen Sankt Johannes und ist dem Täufer geweiht, dessen Namenstag der 24. Juni ist.

2300 Gemeindemitglieder

Der mächtige Bau aus niederländischen Klinkern wurde an einem zentralen Punkt in Loxstedt, nämlich auf dem Grundstück an der Bahnhofstraße, errichtet. Heute hat die katholische Kirchengemeinde Loxstedt etwa 2300 Mitglieder, die in 60 Dörfern leben. Doch wie konnte die katholische Gemeinde so lange in der Diaspora überleben? „Um auch weiterhin als lebendige katholische Gemeinde im evangelischen Norden bestehen zu können, kommt es auf das Engagement jedes Einzelnen an“, erläutert Dr. Ulrich Euent, der seine Aktivitäten auf die Geschichte der Kirche konzentriert. Aber er blickt auch in die Zukunft. „Wir werden künftig verstärkt auf Laien setzen müssen, weil wir uns hauptamtliche Kräfte nicht mehr in dem Umfang wie bisher leisten können“, ist er überzeugt.

Sankt Johannes ist nur noch Filialkirche

Im September 2005 wurden die drei katholischen Pfarreien Geestemünde, Wulsdorf und Loxstedt zu einer zusammen geführt. Pfarrkirche ist die Herz-Jesu-Kirche in Geestemünde, die St.-Johannes-der-Täufer-Kirche in Loxstedt ist seitdem nur noch Filialkirche.

Immer informiert via Messenger
Die Wahlen sind vorbei. Welche Koalition wünscht ihr euch?
1347 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger