Der Straßenausbau kann bislang richtig teuer für die betroffenen Anlieger werden. Schuld daran sind sogenannte Straßenausbaubeitragssatzungen („Strabs“). Diese stehen nun vielerorts auf dem Prüfstand.

Der Straßenausbau kann bislang richtig teuer für die betroffenen Anlieger werden. Schuld daran sind sogenannte Straßenausbaubeitragssatzungen („Strabs“). Diese stehen nun vielerorts auf dem Prüfstand.

Foto: Symbolfoto: Leuschner

Cuxland

Straßenausbau: So will Hagen die Bürger entlasten

Von Jens Gehrke
7. November 2018 // 07:00

Beiträge für den Straßenausbau können für die Menschen, die an der betroffenen Straße wohnen, richtig schmerzhaft sein. Nicht selten sind vierstellige Beträge fällig, wenn die Gemeinde eine Rumpelpiste saniert. Der Ruf, diese teuren Einmalzahlungen für Anlieger zu beseitigen, wird deswegen lauter. 

Hagen in der Vorreiterrolle?

Jetzt will die Gemeinde Hagen die Straßenausbaubeitragssatzung ("Strabs") abschaffen. Auch in anderen Gemeinden im Cuxland beginnt die Diskussion. Parallel dazu denkt man im Landtag auch darüber nach, das Aus für die "Strabs" in ganz Niedersachsen einzuläuten.

Politik einig: Satzung ist ungerecht

In Hagen ist sich die Politik einig: Die "Strabs" sei ungerecht und könne sogar Anlieger, vor allem ältere Menschen, „von Haus und Hof treiben“, wenn diese knapp bei Kasse sind. Daher will man den Straßenbau lieber aus dem Haushalt finanzieren.  
Wie die Situation in den anderen Gemeinden ist, lest ihr am Mittwoch, 7. November, in der NORDSEE-ZEITUNG.
 

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