Das Duhner Wattrennen sorgt für Diskussionsstoff.

Das Duhner Wattrennen sorgt für Diskussionsstoff.

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Cuxland

Trotz PETA-Anzeige: Duhner Wattrennen soll 2016 stattfinden

Von Christian Doescher
10. März 2016 // 11:30

Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium hat sich am Mittwoch mit dem Duhner Wattrennen beschäftigt. Es gab ein Gespräch in Hannover, an dem auch Vertreter des Landkreises am Mittwoch teilgenommen haben.  Notwendig wurde das Treffen aufgrund staatsanwaltlicher Ermittlungen wegen Tierquälerei gegen die Veranstalter des Duhner Wattrennens. Das Landwirtschaftsministerium sieht den Einsatz von herausziehbaren Ohrstöpseln, Zugwatte oder Zungenbändern bei Pferdesportveranstaltungen „sehr kritisch“. Aber: „Unter allen Teilnehmern herrschte Einvernehmen, dass das Wattrennen 2016 stattfinden soll. Und ich bin der Überzeugung, dass es auch stattfinden wird“, sagte Landrat Kai-Uwe Bielefeld (parteilos). Neben dem Landkreis, für den Bielefeld und der Kreisveterinär Dr. Dietrich Voss nach Hannover gekommen waren, saßen Vertreter des Landwirtschaftsministeriums und vom LAVES (Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) mit am Tisch.

Die Tierschutzorganisation PETA hatte Anzeige erstattet

Die Unterredung kam zustande, weil die Tierschutzorganisation PETA wegen der Bedingungen für die Tiere bei der Pferdesportveranstaltung  Anzeige erstattet hatte. „Unterfüttert“ wurde diese mit Fotos von 2014, die nicht nur den Einsatz der genannten Hilfsmittel zeigen, sondern auch ein Pferd mit blutunterlaufener Zunge, hervorgerufen durch ein Zungenband.

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