Gemeinsam spielen macht mehr Spaß als alleine: Die Nachwuchsgruppe des Posaunenchores Bramstedt von links: Finja, Jelina, Meike Hinze, Laura, Anna.

Gemeinsam spielen macht mehr Spaß als alleine: Die Nachwuchsgruppe des Posaunenchores Bramstedt von links: Finja, Jelina, Meike Hinze, Laura, Anna.

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Cuxland

Übung macht den Meister: Junge Musiker aus Hagen geben Motivationstipps

Von Jens Gehrke
15. März 2016 // 17:00

Musik ist immer angesagt: In jeder Generation gibt es eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen, Schülern und Studenten, deren Leidenschaft für die Noten und das Spielen groß ist. Sie haben ihr Instrument immer dabei. Erfolgsserien wie "Mozart in the Jungle" sorgen von Zeit zu Zeit dafür, dass ein richtiger Boom ausbricht. Wer ein Instrument lernen will, kommt aber um regelmäßiges Üben nicht umhin. Doch nicht immer kann man genug Motivation dazu aufbringen.

Gemeinsam spielen macht mehr Spaß

Junge Musiker erzählen, mit welchen Mitteln sie sich das Üben leichter machen. Sie stammen alle aus der Gemeinde Hagen, wo es viele Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche gibt, gemeinsam Musik zu machen. Etwa den Posaunenchor Bramstedt, die Rock-AG der Waldschule Hagen-Beverstedt oder das Gitarren-Ensemble der Musikschule Beverstedt-Hagen.

So motivieren sich junge Musiker beim Üben

  •  Anna, elf Jahre alt, Trompete, 2. Stimme: „Man darf den Mut nicht verlieren. Selbst wenn es nicht sofort funktioniert, irgendwann klappt es.“
  • Laura, zwölf Jahre alt, Trompete, 2. Stimme: „Ich habe ein Ziel, das ich erreichen möchte und darauf arbeite ich hin. Aber es macht auch einfach Spaß, daher ist Üben für mich kein Problem.“
  • Finja, zwölf Jahre alt, Trompete, 1. Stimme: „Es hilft, wenn man nette Leute in der Gruppe kennt. Ich gehe gerne zum Üben, weil dort auch Leute aus meiner Klasse sind.“
  • Jelina, 13 Jahre alt, Trompete, 1. Stimme: „Es macht Spaß, wenn man eine Freundin oder andere gute Bekannte dabei hat.“
  • Anna (16), Gitarre: „Man muss immer daran denken, dass Üben wirklich etwas bringt. Die Unterschiede sind deutlich zu hören.“
  • Hanna (16), Gitarre: „Ich merke immer wieder, wie gut es mir tut, Gitarre zu spielen. Es hilft, sich Stücke vorzunehmen, die einem gefallen und dann zu hören, wie schön es klingt.“
  • Julia, 13, Gitarre und Gesang: „Es gibt immer wieder Phasen, in denen man beim Üben überhaupt nichts hinbekommt, aber wenn man ein schwieriges Stück hinter sich hat, kommen einem die anderen Sachen umso leichter vor.“
  •  Chiara, 14, E-Gitarre: „Es hilft, wenn man seine Lieblingslieder spielt, die man natürlich gut können will.“
 

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