Freuen sich über die positive Zwischenbilanz ihres Modellprojekts: Polizeiinspektionsleiter Holger Kliem (von links), Landrat Kai-Uwe Bielefeld, Polizeirat Nils Wiebusch, Staatssekretärin Daniela Behrens und Ordnungsamtsleiter Burkhard Wettwer.

Freuen sich über die positive Zwischenbilanz ihres Modellprojekts: Polizeiinspektionsleiter Holger Kliem (von links), Landrat Kai-Uwe Bielefeld, Polizeirat Nils Wiebusch, Staatssekretärin Daniela Behrens und Ordnungsamtsleiter Burkhard Wettwer.

Foto: Seelbach

Cuxland

Unfallstatistik 2015: Zahl der Verkehrstoten im Landkreis sinkt

Von Kristin Seelbach
23. März 2016 // 16:46

Insgesamt mehr Unfälle, aber weniger Verkehrstote und Schwerverletzte auf den Straßen im Landkreis Cuxhaven. Diese Zahlen der Verkehrsunfallbilanz 2015 stellte am Mittwoch der Leiter der Cuxhavener Polizeiinspektion, Holger Kliem, gemeinsam mit Polizeirat Nils Wiebusch der Öffentlichkeit vor. 

Mehr Unfälle, aber weniger Tote und Schwerverletzte

Im vergangenen Jahr ereigneten sich insgesamt 4126 Unfälle auf den Straßen im Kreis, dies bedeutet einen Anstieg von rund fünf Prozent. Im Vorjahr lag der Wert noch bei 3929. Positiv stimmte Polizeichef Kliem allerdings die sinkende Zahl der Verkehrstoten und schwer verletzten Unfallopfer. Denn beide Zahlen sind gesunken. Starben 2014 noch 16 Verkehrsteilnehmer, verloren im vergangenen Jahr noch 14 Menschen ihr Leben auf Straßen im Cuxland. Ein Rückgang um 12,5 Prozent. Die Anzahl der Schwerverletzten sank sogar um 24 Prozent von 183 auf 139.

Erste Zwischenbilanz zum Modellprojekt Baumunfälle

Erstmals beteiligten sich auch Landrat Kai-Uwe Bielefeld (parteilos), Ordnungsamtsleiter Burkhard Wettwer und Staatssekretärin Daniela Behrens (SPD) sich an der Vorstellung der Unfallstatistik. Hintergrund dafür war eine erste Zwischenbilanz des Modellprojekts Baumunfälle. An diesem beteiligt sich der Kreis seit 2014. Auf besonders gefährdeten Strecken wurde in diesem Projekt das Tempolimit auf 70 oder 80 Stundenkilometer gesenkt, zusätzliche Schilder und Plakate sollen den Hintergrund der Aktion erklären.

Unfallstatistik: Keine "Baumtoten" auf ausgewählten Strecken

Mit Erfolg: Auf den ausgewählten Straßen sank die Zahl der Baumunfälle von 23 auf acht, dabei verlor im vergangen Jahr kein Mensch sein Leben. 2014 waren es noch drei Tote bei sogenannten Baumunfällen gewesen. "Ein guter Weg zeichnet sich ab", so Polizeichef Holger Kliem. Ein endgültiges Ergebnis sei aber erst nach Ablauf des Projekts im Sommer 2017 möglich. Weiter Zahlen aus der aktuellen Unfallstatistik und welche Verkehrsplanungen Polizei und Politik verfolgen, lesen Sie morgen in der NORDSEE-ZEITUNG.  

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