Sogenannte Stolpersteine erinnern in Beverstedt an die jüdischen Mitbürger, die teilweise von den Nazis ermordet wurden. Ehrenamtliche kümmern sich regelmäßig um die Pflege der Steine.

Sogenannte Stolpersteine erinnern in Beverstedt an die jüdischen Mitbürger, die teilweise von den Nazis ermordet wurden. Ehrenamtliche kümmern sich regelmäßig um die Pflege der Steine.

Foto: Mark Schröder

Cuxland

Vor 80 Jahren wurden die Juden aus Beverstedt verschleppt

17. November 2021 // 09:00

Vor 80 Jahren, am 17. November 1941, spielten sich dramatische Szenen mitten in Beverstedt ab. Alle jüdischen Mitbürger wurden deportiert.

Niemand kehrte zurück nach Beverstedt

Sie hießen Siegmund, Emma und Grete, Hans-Leo, Arnold und Rosa. Sechs Menschen, deren Familien seit mehr als 100 Jahren in Beverstedt lebten. Als angesehene Leute, Nachbarn, Freunde und Vereinskameraden. Bis zum 17. November 1941. Vor genau 80 Jahren wurden die Mitglieder der Familie Brumsack von den Nationalsozialisten aus ihrem Heimatort verschleppt. Weil sie Juden waren. Niemand von ihnen sollte je zurückkehren.

Den Bildern eine Lebensgeschichte gegeben

Martin Bensen wird nicht müde, die Geschichte der sechs deportierten Beverstedter Juden zu erzählen. Ihr Schicksal lässt den ehemaligen Bürgermeister seit gut 20 Jahren nicht mehr los. Damals legte ihm Julius Brumsack, der den Holocaust durch seine frühzeitige Ausreise nach Großbritannien überlebt hatte, Fotos der sechs Deportierten vor. „Ich musste den Bildern auch eine Lebensgeschichte geben“, sagt Bensen.

Die ganze Geschichte über die Deportation der Beverstedter Juden lest ihr am Mittwoch in der NORDSEE-ZEITUNG und schon jetzt auf NORD|ERLESEN.

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