Beim Verlegen eines Glasfaserkabels (linkes Bild) wurde das schwarze Kabel der Straßenbeleuchtung stark beschädigt, aber nicht fachmännisch repariert. Mehr als drei Jahre später sorgte Feuchtigkeit im Boden nun für den Ausfall der Straßenbeleuchtung.

Kleiner Schaden, große Auswirkung: Bereits im Jahr 2019 wurde das Kabel der Straßenbeleuchtung (schwarz) beim Verlegen des Glasfaserkabels (orange) beschädigt. Die Baufirma umwickelte das Kabel mit Isolierband. Erst mehr als drei Jahre später fiel deswegen die Straßenbeleuchtung aus. Nachdem der Fehler lokalisiert und das Isolierband entfernt war, wurde der Schaden am Kabel deutlich (rechtes Bild).

Foto: Gemeinde Beverstedt

Cuxland

Warum in Beverstedt regelmäßig die Straßenbeleuchtung ausfällt

18. Januar 2023 // 18:40

Die Straßenbeleuchtung ist im Rathaus Beverstedt eine Art Dauerthema. Der Ausfall der Beleuchtung hat nichts mit Energiesparen zu tun, wie manche denken.

Bürger reagieren empfindlich

Gerade seitdem die Gemeinde die insgesamt 2.100 Lampen von August bis September wegen der Energiekrise ganz abschaltete, reagieren die Bürger empfindlich auf jeden neuen Ausfall. „Dabei können wir gar nichts dafür“, sagt Bürgermeister Guido Dieckmann (parteilos). „Und mit Energiesparen hat das jetzt auch nichts mehr zu tun.“

Baufirmen melden Schäden oft nicht

Es sei bekannt, dass das Kabelnetz in vielen Bereichen der Gemeinde inzwischen mehr als 50 Jahre alt sei, so der Verwaltungschef. „Natürlich gibt es da auch Verschleiß, die Technik im Boden ist veraltet.“ Die Ausfälle der jüngsten Zeit hätten aber vor allem mit Tiefbauarbeiten, etwa beim Verlegen von Glasfaserkabeln, zu tun. Und auch damit, dass sich Baufirmen nicht im Rathaus meldeten, wenn es zu Schäden an den Kabeln der Straßenbeleuchtung käme.

Jahre bis zur Entdeckung

Das Problem: Werde ein Kabel von einer Baggerschaufel oder einem Spaten getroffen und nur notdürftig mit Isolierband geflickt, könnten Jahre vergehen, bis es durch Feuchtigkeit im Boden zu einem Kurzschluss komme, erklärt Gemeindemitarbeiter Jens Hüncken. „Das macht die Fehlersuche später sehr schwierig.“

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