Katja Justus vom Bürgerservice Beverstedt hat das Vorlesefieber organisiert.

Katja Justus vom Bürgerservice Beverstedt hat das Vorlesefieber 2016 organisiert.

Foto: Dörthe Schmidt

Cuxland

Wie man die Gute-Nacht-Geschichte aufpeppen kann

Von nord24
24. März 2016 // 09:00

Die Beverstedter lesen sich eine Woche lang gegenseitig vor - organisiert von der Gemeinde. Besonders wichtig ist den Organisatoren für ihr "Vorlesefieber" vom 18. bis 24. April die Atmosphäre. Die erreichen sie mal durch musikalische Unterstützung und mal durch einen ungewöhnlichen Ort. Genauso wichtig ist jedoch die Art und Weise, wie der Vorleser die Geschichte vorträgt. Gestik und Blickkontakt können zum Beispiel Spannung erzeugen. 

Zum Vorlesen, die Stimme komplett ausnutzen

Gestik, Mimik und Stimme können helfen, den Text zu veranschaulichen und Emotionen zu untermalen. Verschiedene Personen können beispielsweise in unterschiedlichen Stimmlagen gesprochen werden. Bei mehreren Figuren genügt es jedoch manchmal, die Gefühlslage, wie Angst oder Freude zu verdeutlichen - das kann durch leises oder lautes Lesen erreicht werden, aber auch durch verändertes Sprechtempo. Eine gut gesetzte Pause, kann beispielsweise die Konzentration der Zuhörer steigern. Bei Kindern sind auch Zwischenfragen ein Hilfsmittel, um sie in die Geschichte mit einzubeziehen.

Ideen zum Vorlesen

Vorlese-Stunden müssen nicht immer aus einer einzigen Geschichte bestehen, man kann sich auch ein Thema überlegen, zu dem man verschiedene Geschichten und sogar Sachinformationen zusammenträgt.  Fast alle Kinder freuen sich über Tier-Themen und sie eignen sich gut zum Vorlesen, weil Geräusche und Bilder gut eingebaut werden können. Die Themen können allerdings auch viel weiter gefasst werden wie zum Beispiel Jahreszeiten oder Märchenfiguren. Viele weitere, schöne Tipps hat das Netzwerk Vorlesen auf der eigenen Homepage gesammelt.

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