Das erste Hack aus der Petrischale: Bereits 2013 präsentierte Professor Mark Post von der Universität Maastricht Fleisch, das im Labor gezüchtet wurde. Mittlerweile gibt es zahlreiche Firmen, die auf dem Gebiet aktiv sind.

Das erste Hack aus der Petrischale: Bereits 2013 präsentierte Professor Mark Post von der Universität Maastricht Fleisch, das im Labor gezüchtet wurde. Mittlerweile gibt es zahlreiche Firmen, die auf dem Gebiet aktiv sind.

Foto: Parry/dpa

Cuxland

Wirtschaftsprofessor: Laborfleisch kann Klima schützen

5. Juni 2021 // 16:10

Wir werden künftig im Sinne des Klimaschutzes Fleisch essen, das außerhalb von Tieren gezüchtet wird – davon ist Dr. Nick Lin-Hi überzeugt.

Treibhausgase von Nutztieren

Etwa ein Drittel der Treibhausgase, die die Menschen produzieren, kämen aus dem Ernährungssektor, wiederum die Hälfte davon aus der Nutztierhaltung. Bei dem Forumsgespräch „Darwinismus in der Bratpfanne: Die Neuerfindung der Ernährung“, das am 24. Juni im Evangelischen Bildungszentrum stattfindet, möchte der Professor für Wirtschaft und Ethik das Thema beleuchten.

Besserer ökologischer Fußabdruck

Dr. Nick Lin-Hi benutzt am liebsten den Begriff kultiviertes Fleisch. Tatsächlich handele es sich bei kultiviertem Fleisch um echtes Fleisch. „Der Unterschied zu konventionell erzeugtem Fleisch ist lediglich die Art und Weise der Herstellung.“, betont er. „Kultiviertes Fleisch dürfte einen deutlich besseren ökologische Fußabdruck haben. Optimisten gehen davon aus, dass sich etwa die Treibhausgasemissionen auf ein Zehntel reduzieren lassen“, meint der Professor.

Das komplette Interview lest Ihr kostenlos bei NORD|ERLESEN.

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