„Das wird ein hartes Stück Arbeit“, sagt Sebastian Roux beim Anblick der Fischbecken aus Stahlbeton. Erschüttern kann den IT-Unternehmer das aber nicht. Weil das Dach fast neu und eine Photovoltaikanlage vorhanden ist, hält er die Umnutzung für ökologisch sinnvoller als einen Neubau.

„Das wird ein hartes Stück Arbeit“, sagt Sebastian Roux beim Anblick der Fischbecken aus Stahlbeton. Erschüttern kann den IT-Unternehmer das aber nicht. Weil das Dach fast neu und eine Photovoltaikanlage vorhanden ist, hält er die Umnutzung für ökologisch sinnvoller als einen Neubau.

Foto: Leuschner

Cuxland

Wurster Nordseeküste: Computerfirma zieht in Koikarpfen-Aquarium

Von nord24
12. April 2018 // 18:00

"Umnutzen statt neu bauen" - das ist die Devise von Computerspezialist Sebastian Roux. Weil sein Unternehmen RouxIT aus den aktuellen Geschäftsräume herausgewachsen ist, suchte er neue Räume - und fand sie ausgerechnet in einer ehemaligen Koikarpfen-Handlung in Spieka bei Nordholz.

Koikarpfen-Becken müssen für RouxIT weichen

Exotische Fische schwimmen seit Monaten nicht mehr in der Immobilie, die großzügig bemessenen Behälter samt Wasser hat der 34 Jahre alte Unternehmer allerdings mitgekauft. Sie müssen nun weichen, denn Roux will für seine 16 Angestellten zwar auch einen Freizeitbereich mit Möglichkeit zur sportlichen Betätigung schaffen, an einen Swimmingpool hat er dabei aber nicht gedacht.

Immobilie beherbergte einst ein Kaufhaus

Gebaut worden ist die Halle vor fast 50 Jahren zu einem ganz anderen Zweck. Ein Kaufmann hat hier einst ein Kaufhaus betrieben. Mit Koikarpfen wurde dort zwar nicht gehandelt. Dafür aber mit Hörspielkassetten und Zündplättchen für Spielzeugpistolen. "Die", erinnert sich der in Spieka aufgewachsene Unternehmer, "habe ich früher hier immer gekauft."

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