Im Moment ist der Stand, dass wir die Halle nicht voll belegen dürfen. Dementsprechend wird es keine Saisonkarten geben

Im Moment ist der Stand, dass wir die Halle nicht voll belegen dürfen. Dementsprechend wird es keine Saisonkarten geben

Foto: Hartmann

Freizeit

Es gibt nur Einzeltickets

Von Matthias Berlinke und Dietmar Rose
16. August 2021 // 11:35

Nach einer Saison voller Geisterspiele sind die Fischtown Pinguins zuversichtlich, in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) wieder Zuschauer in der Eisarena begrüßen zu können. Dennoch werden die Pinguins-Fans mit Blick auf die Corona-Pandemie weiter mit Einschränkungen leben müssen. Das gilt für den Kartenvorverkauf ebenso wie für das Verhalten in der Halle, wie Björn von Seggern, Veranstaltungsleiter der Pinguins, deutlich macht.

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Pinguins rechnen mit 2800 Zuschauern bei ihren „Grundsätzlich sieht unser Konzept vor, dass wir immer zehn Tage vor den Spielen Einzeltickets verkaufen werden“, erklärt von Seggern. Dauerkarten haben die Pinguins wegen der Corona-Einschränkungen aktuell nicht im Angebot: „Im Moment ist der Stand, dass wir die Halle nicht voll belegen dürfen. Dementsprechend wird es keine Saisonkarten geben.“ Auch Stehplätze wird es in der Saison 2021/2022 nicht geben.

Die ersten Tickets

Das Pinguins-Konzept sieht vor, dass die ersten Tickets am Dienstag, 10. August, in den Vorverkauf gehen. Dabei handelt es sich um die Karten für das Saisoneröffnungsturnier um den SWB-Energie-Cup, der am Freitag, 20. August, und Sonnabend, 21. August, mit den Pinguins, den DEL-Rivalen Düsseldorfer EG und Iserlohn Roosters sowie dem dänischen Erstligisten Esbjerg Energy über die Bühne gehen soll. Die nächste Gelegenheit, die Mannschaft von Thomas Popiesch in heimischer Umgebung zu sehen, gibt es dann in der Champions Hockey League (CHL). Im Europapokal kommt es am Freitag, 3. September, zum Heimspiel gegen die Finnen von TPS Turku, zwei Tage später sind die Växjö Lakers aus Schweden zu Gast. Was die Planungen für die Rückkehr der Zuschauer betrifft, sind die Pinguins von den Inzidenzwerten abhängig. Die stimmen zurzeit trotz leicht steigender Tendenz optimistisch – die Pinguins gehen davon aus, vor 2800 Zuschauern spielen zu können.

Hygienekonzept

Sollte die Pandemie aber ein Comeback feiern – Stichwort „vierte Welle“ –, wäre das hinfällig. „Bei einem Inzidenzwert von über 50 haben wir keine Zuschauer“, weiß von Seggern. Wer in die Eisarena möchte, muss entweder vollständig geimpft, genesen oder getestet sein – ein Corona-Selbsttest reicht nicht. In der Halle werden die Fans in drei Zonen aufgeteilt sein, die auch über unterschiedliche Eingänge verfügen. Auf dem Weg zu den Plätzen sind FFP2- oder OP-Masken vorgeschrieben, auf den Plätzen können diese abgenommen werden. Harter Alkohol wird bei den Pinguins- Spielen nicht ausgeschenkt werden, Bier dagegen schon – in Maßen. „Wir sind mit dem Gesundheitsamt in Kontakt und entscheiden nach jedem Spiel, ob wir das aufrechterhalten können oder nicht.
Es hängt also von der Eigenverantwortung der Fans ab“, betont von Seggern.

Den Kartenvorverkauf werden die Pinguins hauptsächlich online abwickeln, es werden aber auch Tickets in der Geschäftsstelle erhältlich sein. „Wir werden am Anfang nicht alle Karten in den freien Verkauf geben, sondern fünf Tage abwarten und dann nachschieben“, erklärt von Seggern das Vorgehen.

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