Guido Karp mit Fenja Harms

Guido Karp und Fenja Harms nach dem Shooting.

Foto: Rendelsmann

Lifestyle
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„P41D“ am 17. März im Klimahaus

Starfotograf Guido Karp hat ein Foto für Dich

1. März 2023 // 07:00

Am Freitag, 17. März, dreht sich im Klimahaus alles um Schönheit. Es können noch Tickets unter www.princess4oneday.com gebucht werden.

Bei „Germany‘s next Top Model“ erhielten nicht alle Teilnehmerinnen nach seinen Fotoshootings die ersehnte Ablichtung des 60-Jährigen, der seit 1999 in Los Angeles lebt.

Happy End für alle

„Aber bei ,Princess for one Day‘ gibt es für jede Frau ein Happy End“, versichert Karp schon zu Beginn der rund zweistündigen Verschönerungsaktion bei dem Event in Bremen selbstbewusst, ohne einen Hauch von Überheblichkeit. „Sagen Sie bitte Bescheid, wenn Ihnen an Ihrem Styling irgendetwas nicht gefällt. Wenn die Farbe vom Lippenstift nicht passt, kein Ding. Sagen Sie es ihrer Stylistin. Wir machen das 84 Tage auf dieser Tournee. Das ist Ihr Tag, vertrauen Sie mir, denn unser gemeinsames Ziel ist es, Ihnen eine gute Zeit und ein gutes Gefühl zu vermitteln. Wenn Sie etwas stört, sagen Sie es bitte gleich hier. Genießen Sie jetzt das Verwöhnprogramm für Ihre Seele.“ Karp wirkt in seinem Wacken-T-Shirt und schwarzer Jeans nahbar, fröhlich locker, entspannt und weit entfernt von Allüren.

Starglamour

„Wir Stylisten sind gerne mit Guido auf Tournee“, verrät Isa, während sie Fenja routiniert mit einem großen Pinsel unter dem Auge Puder aufträgt, ohne dass der geringste Krümel Fenjas Auge erreicht und reizt. „Wenn wir bei TV-Produktionen oder für Modenschauen arbeiten, sind unsere Kundinnen und Kunden oft anstrengender.“ Kein Wunder, schließlich ist die Verwandlung vom Alltagslook zum Starglamour für Profis nichts Besonderes mehr. „Die Teilnehmerinnen sind dankbar, freuen sich über praktische Tipps für ihr tägliches Make-up und Styling. Und das Strahlen in den Augen, wenn sie sich am Ende im Spiegel betrachten ist einfach schön zu erleben. Das geht den meisten Profis nach einiger Zeit abhanden.“

„Wir lieben unseren Job“

Das deckt sich mit den Worten von Nicole Karp, Ehefrau des Fotografen. „Wir haben auf der Tournee lange Tage. Aber das macht uns nichts aus, denn wir lieben unseren Job. Die Stylistinnen sind rund fünf Monate mit uns unterwegs, viele sind seit vielen Jahren bei uns im Team. Isa zum Beispiel im zwölften Jahr. Die Wertschätzung, die wir hier erfahren, tut uns auch gut.“ Tatsächlich herrscht in dem hellen, lichtdurchfluteten Raum eine entspannte Atmosphäre. Die Stylistinnen plaudern mit ihren Schützlingen, die sich untereinander gut verstehen und sich vom ersten Moment an wie in einer Solidargemeinschaft Mut machen, sich aufbauen und Erfahrungen austauschen.

Zum vierten Mal dabei

„Ich bin heute zum vierten Mal bei ,Princess for one Day‘“, gesteht Heike aus Bassum. „Es ist jedes Mal etwas anderes, aber immer schön.“ Die 58-Jährige hadert heute mit dem neuen Look ihrer Naturlocken, die sie erst vergangene Woche in einen frechen Bob hat stutzen lassen. Sie erhofft sich von ihrer versierten und empathischen Stylistin nützliche Tipps und Verständnis für ihre Situation. „Ich finde meine Haare momentan schrecklich, hoffentlich kann sie mir helfen.“ Elke und Monika schütteln zwar die Köpfe, weil sie im Gegensatz zu Heike deren dunkelblonde Locken schön finden.

Nützliche Tipps

„Das ist oft so, dass Lockenköpfe lieber glatte Haare hätten und umgekehrt“, nickt Monika verständnisvoll. Die 68-Jährige hat schulterlange, schneeweiße Haare, die sie mit einer Spange im Nacken zusammenhält. „Ich habe mein
Ticket seit 2020, leider wurden seitdem beide Termine wegen Corona abgesagt. Ich bin froh, dass es jetzt klappt.“ Sie erhofft sich nützliche Tipps für die Betonung ihrer Augenpartie.

Nach einer guten halben Stunde vor den Schminktischen entlassen die Stylistinnen nach und nach ihre Kundschaft. Alle betrachten sich mit strahlenden Gesichtern im Spiegel und werden in einen Nebenraum geführt, in dem Stühle vor einem blickdicht verhängten, mobilen Studioset aufgereiht sind.

Anekdoten von Guido Karp

Wieder empfängt sie der Starfotograf und verkürzt den aufgeregten „Prinzessinnen“ die Wartezeit, bis alle eingetrudelt sind, mit einigen Anekdoten aus seiner langjährigen Arbeit und betont: „Wir wollen Ihnen zeigen, dass die Stars und Models im Alltag auf der Straße genauso wie Sie aussehen. Das sind ganz normale Menschen.“

Die Arbeit machen die Maskenbildner und Stylisten, deshalb haben wir Fotos vor und nach dem Shooting gemacht und Sie durch diesen professionellen Parcours geleitet. Ich muss als Fotograf nur noch das Strahlen einfangen.“

Erst das Foto, dann der Sekt

Das Fotografieren geht tatsächlich innerhalb von wenigen Minuten vonstatten. Im Anschluss erhält jede Frau zur Feier des Tages ein Glas Sekt. „Den bekommen Sie erst nach dem Foto, denn sonst haben Sie rote Wangen oder Flecken, die Sie nicht auf dem Foto sehen wollen“, erklärt Masterstylistin Naty Stephanus und ergänzt: „Jede Frau kann strahlen, der Unterschied zu den Models ist, dass diese ihr Gesicht kontrollieren und von einem Moment auf den anderen ihren Ausdruck ändern können.“

Als die Teilnehmerinnen am Ende ihre Fotos in den Händen halten, strahlen alle um die Wette. „Ich konnte mir erst nichts unter so einem Event vorstellen“, gesteht Fenja. Aber jetzt fühle ich mich wie ein Model und muss heute Abend noch unbedingt mit meinem Freund ausgehen - wenn man schon mal so toll aussieht.“ (ran)

Fenja Harms

Fenja konnte sich erst nichts unter dem Event vorstellen, fühlte sich hinterher aber wie ein Model.

Foto: GUIDO KARP.......

Fenja Harms

Foto: Guido Karp

Frauen werden am Frisiertisch gestylt

Foto: Rendelsmann

Fotograf Guido Karp mit Model und Kamera

Guido Karp hat immer einen lustigen Spruch parat. In nur wenigen Minuten ist das Foto im Kasten.

Foto: Rendelsmann