Ab 2022 fördert die AOK Bremen/Bremerhaven die Teilnahme zehnweiterer Schulen an der GemüseAckerdemie –interessierte Schulen können sich bis zum 15. November 2021 bewerben!

Ab 2022 fördert die AOK Bremen/Bremerhaven die Teilnahme zehn
weiterer Schulen an der GemüseAckerdemie –
interessierte Schulen können sich bis zum 15. November 2021 bewerben!

Foto: Katharina Kühnel

Gesundheit
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Gemüseanbau an Schulen – Jetzt bewerben und AckerSchule werden

26. Oktober 2021 // 17:49

In dem einjährigen Programm „GemüseAckerdemie“ legen Schüler gemeinsam mit Experten vom Verein Ackerdemia und Lehrern einen eigenen Gemüseacker an. Sie säen, ernten und lernen etwas über Lebensmittel. Schulen aus dem Land Bremen können sich jetzt für das kommende Jahr bewerben.

Wie kommt eigentlich das Gemüse in den Supermarkt? Wachsen Kartoffeln an Bäumen oder Sträuchern? Und warum gibt es überhaupt diese glibberigen Regenwürmer?

Viele Kinder und Jugendliche wissen heute wenig darüber, wo unsere Lebensmittel herkommen und wie diese wachsen. Das Bildungsprogramm GemüseAckerdemie will diese Probleme an der Wurzel anpacken. „Wir unterstützen Schulen dabei, einen eigenen Gemüsegarten einzurichten und zu bewirtschaften, damit Kinder ganz praktisch erfahren, wie Natur funktioniert“, erklärt Marlena Wache, Regionalleiterin Nord der GemüseAckerdemie.

Bei der GemüseAckerdemie bauen Schülerinnen und Schüler bis zu 30 Gemüsesorten direkt auf dem Schulhof oder in unmittelbarer Nähe der Schule an. Durch das gemeinsame Säen, Hacken und Ernten erfahren die Kinder, wie viel Arbeit und Zeit investiert werden muss, bis aus einem kleinen Samen eine knackige Möhre gewachsen ist. Und wie gut Gemüse schmecken kann, wenn man es direkt auf dem Acker verkostet.

Wertschätzung für Natur

„Ganz nebenbei bewegen sich die Kinder an der frischen Luft und stärken durch das gemeinsame Ackern wichtige soziale Kompetenzen wie beispielsweise Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein“, erläutert Marlena Wache. Am Ende der Ackersaison haben die Kinder grundlegendes Wissen zu landwirtschaftlichen Prozessen und mehr Wertschätzung für Natur und Lebensmittel entwickelt.

Rundum-Sorglos-Paket

„Dank der GemüseAckerdemie können auch Lehrerinnen und Lehrer einen Gemüsegarten betreiben, die keine gärtnerischen Vorkenntnisse haben“, versichert zudem Marlena Wache. Denn das Programm bietet ein „Rundum-Sorglos-Paket“: von der Suche nach einer geeigneten Ackerfläche über Unterstützung bei den Pflanzungen bis hin zum wöchentlichen Newsletter mit allen anstehenden Acker-To-dos. Die digitale Lernplattform stellt weitere umfangreiche Informationen bereit, hinzu kommen Bildungsmaterialien sowie drei Weiterbildungen pro Jahr.

Bremerhavener Schulen

Rund 900 GemüseAckerdemie-Lernorte gibt es aktuell in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Insgesamt konnten seit 2014 mehr als 100.000 Kinder ihr eigenes Gemüse anbauen.

Auch im Land Bremen wird fleißig gesät, gehackt und geerntet: 15 Schulen bewirtschaften mithilfe der GemüseAckerdemie und der Förderung durch die AOK Bremen/Bremerhaven ihren eigenen Gemüsegarten, davon vier in Bremerhaven: die Lutherschule, das Lloyd Gymnasium, die Oberschule Geestemünde und die Fritz-Reuter-Schule.

Die Gesundheitskasse unterstützt die GemüseAckerdemie im Rahmen ihres Präventionsangebotes, um Kindern und Jugendlichen ganz praktisch Wissen über gesunde Ernährung, Natur und Nachhaltigkeit zu vermitteln.

Weitere AOK-Angebote für Schulen und Kitas: aok.de/bremen/angebote-fuer-schulen und aok.de/bremen/angebote-fuer-kitas
und nähere Informationen unter gemueseackerdemie.de/ aok-hb

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