Rund vier Stunden lang informiert der Gästeführer der Leuchtturmtour an Bord über die maritimen Bauwerke, ihre historische und heutige Bedeutung für die Seeschifffahrt und das Leben auf engstem Raum.

Rund vier Stunden lang informiert der Gästeführer der Leuchtturmtour an Bord über die maritimen Bauwerke, ihre historische und heutige Bedeutung für die Seeschifffahrt und das Leben auf engstem Raum.

Foto: Helmut Gross

Lotse
Anzeige

Maritimes rot-weiß: Mit dem Hafenbus zu den Leuchttürmen

13. August 2021 // 09:35
Gesponsert von
Oberfeuer Fischereihafen.

Start und Ziel ist das Schaufenster Fischereihafen, der Wendepunkt der Leuchtturm Obereversand in Dorum. Zeit für Ausstiege ist vorgesehen.

Gleich nach dem Start im Schaufenster Fischereihafen fällt der Blick auf das dort stehende Oberfeuer, das wegen seiner eigentümlichen Bauweise den Spitznamen „Doppelkorn“ trägt. Originell auch der wenig später zu sehende Leuchtturm Brinkamahof an einem Yachthafen: Seinen eigentlichen Standort im Wurster Watt gab er 1980 auf und dient seitdem an der neuen Wirkungsstätte als kleinste Kneipe Bremerhavens und als Wohnhaus. Die nächsten Seezeichen der Tour stehen auf den Geestemolen. Das rote Nordfeuer entstand 1914 im Rahmen eines umfangreichen Ausbauprogramms der alten Bremerhavener Hafenanlagen. An der Südseite der Geeste-Einfahrt entstand erstmals 1899 ein Leucht-feuer. Die heute stehende Gitter-bake wurde 1924 errichtet.

Erster Ausstieg

Der erste Ausstieg der Tour rückt die so unterschiedlichen Leuchttürme um den Willy-Brandt-Platz in den Fokus: das stählerne „Minarett“ und den Simon-Loschen-Leuchtturm, das steinerne Wahrzeichen Bremerhavens. Nach kurzer Weiterfahrt wird der „Pingelturm“ angesteuert, der offiziell Leuchtfeuer „Kaiserschleuse Ostfeuer“ heißt. Hier führt der Gästeführer die Gruppe bis direkt unter die Nebelglocke, die den Turm in der Region so einmalig macht.

Viel zu erzählen gibt es auch über das Leuchtfeuer Großer Vogelsand, der nächsten Station. Von seinem ursprünglichen Wirkungsort 2008 abgebaut, wurde die Aussichtsplattform vor der Verschrottung gerettet und zum
Havenhostel gebracht. In Dorum Neufeld angekommen, gehört die ganze Aufmerksamkeit dem Leuchtturm Obereversand. Nach kurzer Rast führt die Tour nach Wremen, wo ein kurzer Stopp einen Blick auf den Leuchtturm „Kleiner Preuße“ am Kutterhafen erlaubt. Über die Autobahn geht es abschließend zurück zum Schaufenster Fischereihafen. (vK)

Pingelturm am Lohmanndeich.

Pingelturm am Lohmanndeich.

Foto: Tanja Mehl

Immer informiert via Messenger
Die Stadt Bremerhaven kauft das Karstadt-Gebäude. Hat die Innenstadt damit wieder eine Zukunft?
383 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger