Das Team der Christlichen Heimstiftung.

Die Mitarbeitenden feiern das Jubiläum. Sie werden täglich auf Covid getestet und haben für das Foto nur kurzzeitig die Maske entfernt.

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Bremerhaven
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Christliche Heimstiftung feiert Jubiläum

Autor
Hirschberg, Britta
29. April 2022 // 12:53

Lebensqualität trotz Pflegebedarf im Alter ermöglichen - dafür steht die Christliche Heimstiftung Bremerhaven.

Gegründet wurde die gemeinnützige Einrichtung der stationären Altenpflege vor 50 Jahren in dem einstigen Hotelgebäude Naber am Walther-Rathenau-Platz 6. Betreuung, Pflege, Zuwendung und Seelsorge – rund um die Uhr engagiert sich das rund 60-köpfige Team der Christlichen Heimstiftung für den Mittelpunkt des Hauses: die Bewohner.

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„Die Seele unseres Hauses ist Elke Büggeln, unsere Pflegedienstleitung“, betont Martina Zippert, die seit 2019 Einrichtungsleiterin ist und bereits von 2011 an Qualitätsbeauftragte war. „Elke Büggeln ist eine sehr engagierte und dynamische Persönlichkeit, die für das Haus lebt - das strahlt sie auch auf unsere Mitarbeiter aus, die ein ganz großes Plus im Umgang mit den Bewohnern sind. Toll ist auch, dass wir eine kleinere Einrichtung sind, dadurch ist das Miteinander persönlicher und die Arbeit hier fühlt sich eher an, wie in einer großen Familie“, schwärmt die Leiterin. Und trotz des Alters des Gebäudes herrsche ein frischer Flair, der allen guttäte.

Technisch auf dem neuesten Stand

Das Gebäude sei 1949 aus Ruinen eines um 1900 erbauten Wohnhauses entstanden, das im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, berichtet Werner Keil, Pastor der Ev.-ref. Kirchengemeinde Bremerhaven, der seit 2003 im Vorstand der Heimstiftung tätig und seit 2019 Vorsitzender ist. „Bis zur Übernahme der 1972 gegründeten Stiftung von der Vereinigten Protestantischen Gemeinde zur Bürgermeister-Smidt-Gedächtniskirche (Große Kirche) und der Ev.-ref. Gemeinde wurde es als Hotel genutzt.“ Nach Umbau für die neuen Zwecke im Bereich der Altenpflege wurde es immer wieder technisch und bewohnergerecht angepasst.

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Betreuung individuell angepasst

„58 Bewohner ab Pflegegrad 2 leben bei uns“, erzählt Martina Zippert. „Das Durchschnittsalter liegt bei etwa 82 Jahren. Sehr viele haben bereits Pflegegrad 5, und ein großer Anteil ist von Demenz betroffen, darunter auch jüngere Bewohner, die erst in den 60ern sind.“ Große Ausflüge seien dadurch nicht umsetzbar, stattdessen aber Spaziergänge im Holzhafen und Bürgerpark sowie begleitende Gänge zum Kiosk und Einkaufsmarkt.

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„Das Haus ist der große Lebensbereich der Bewohner, denen wir täglich neue Beschäftigungsmöglichkeiten anbieten. Besonders beliebt sind Bingo, das Mode-Mobil und eine Opernsängerin, die hier regelmäßig singt“, erzählt die Einrichtungsleiterin.

Zuwendung sei ein anderes großes Thema. „Diese genießen viele besonders bei der Haar-, Hand- oder Fußpflege.“ Dass die Mitarbeiter so gut wie möglich auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen eingehen, wirke sich positiv aus. Das bestätigt auch Werner Keil. „Die Resonanz von den Angehörigen ist sehr gut“, so der Pastor, der gerne auch mit Kollegen andere Akzente wie in Form von Andachten setzt. „Wichtig ist, gemeinsam mit dem Team die Zukunft aller Beteiligten der Christlichen Heimstiftung zu gestalten.“

Ein großer, heller Raum mit Sitzmöglichkeiten.

Hell und einladend sind die Räumlichkeiten in der Christlichen Heimstiftung eingerichtet.

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Ein Wintergarten mit Sitzmöglichkeiten.

Blick in den schönen Wintergarten.

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Die Fassade des Gebäudes.

Bis in die 1970er Jahre hinein wurde das Gebäude am Walther-Rathenau-Platz 6 als Hotel genutzt.

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