Touristen sitzen im Außenbereich eines Restaurants.

In Italien setzt man im Kampf gegen Corona auf den „Grünen Pass“.

Foto: Alberto Lingria/dpa/XinHua

Deutschland und die Welt

Corona: In Italien braucht man jetzt den „Grünen Pass“

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Von nord24
6. August 2021 // 10:14

Im Kampf gegen Corona treten in Italien strengere Regeln in Kraft, die unter dem Namen „Grüner Pass“ zusammengefasst sind.

Nachweise für Besuche im Restaurant oder Museum erforderlich

Wer ab Freitag in einem Restaurant drinnen essen möchte, ins Museum oder in ein Schwimmbad oder eine Therme gehen will, muss entweder einen Impfnachweis, einen 48 Stunden lang gültigen negativen Corona-Test oder einen Genesungsnachweis vorlegen. Ab September müssen zudem Lehrer, Studenten und Uni-Dozenten entsprechende Nachweise bringen.

Bei Verstößen drohen Strafen

Die neuen Regeln gelten auch für Kultur- oder Sportveranstaltungen im Freien oder für Fitnessstudios. Betroffen sind alle Menschen ab zwölf Jahren. Restaurantbetreiber oder Betreiber anderer Unternehmen müssen sich die Nachweise vorzeigen lassen. Wer dagegen verstößt, muss mit Strafen rechnen.

Digitales EU-Impfzertifikat für Urlauber aus Deutschland hilfreich

Für Urlauber, die in Deutschland geimpft wurden, gibt es ein digitales EU-Impfzertifikat unter anderem bei Ärzten, Apotheken oder Impfzentren. Die Nachweise eines der „drei G“ (geimpft, genesen, getestet) müssen auf Italienisch, Französisch, Englisch oder Spanisch vorliegen.

„Grüner Pass“ gilt ab September auch in Fernzügen

Für den Pass reicht in Italien schon eine erste Impfung. Eine Corona-Erkrankung darf nicht länger als sechs Monate zurückliegen. Für Hotels oder öffentliche Verkehrsmittel ist kein „Grüner Pass“ notwendig. Ab September gilt der Pass dann neben Schulen auch in Fernzügen und -bussen, auf Fähren oder bei Flügen. Das beschloss das Kabinett am Donnerstagabend. (dpa/mb)

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