Rückenschmerzen kommen oft durch zu wenig Bewegung.

Sitzende Tätigkeiten und zu wenig Sport sind oft die Ursache für Rückenschmerzen.

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Das Kreuz mit dem Kreuz - Das sollte man bei Rückenschmerzen beachten

27. Dezember 2021 // 14:00
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Der menschliche Rücken ist ein echtes Kunstwerk: Denn ohne ihn könnten wir nicht aufrecht gehen. Idealerweise gibt er uns ein Leben lang Stabilität. Doch das Kunstwerk hat Tücken: Denn rund 80% der Menschen leiden unter Rückenschmerzen. Auf was man bei Rückenschmerzen achten sollte, erklärt Dr. Abdurrahman Er, Chefarzt der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie am AMEOS Klinikum Seepark Geestland.

Viele Faktoren für Rückenschmerzen

Die Ursachen für Rückenschmerzen sind ganz unterschiedlich. Bandscheibenvorfälle, muskuläre Verkrampfungen und der berühmte Hexenschuss können starke Schmerzen im Rücken auslösen und somit Probleme im Alltag bereiten. Und auch organische Probleme wirken sich auf den Rücken aus, z.B. können Nierensteine Rückenschmerzen verursachen.

Auch Corona-Pandemie wirkt sich auch auf Rücken aus

Neben offensichtlichen Ursachen kann dabei auch die Psyche eine wichtige Rolle spielen. „Mit der Corona-Pandemie sind die Beschwerden deutlich angestiegen. Wir wissen, dass die Wirbelsäule ein psychosomatisches Organ ist. Daher auch das Sprichwort: Wer Rückenschmerzen hat, kann seine Last nicht mehr tragen. Das bestimmt auch zunehmend unsere Therapie“, sagt Dr. Abdurrahman Er, Chefarzt der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie am AMEOS Klinikum Seepark Geestland.

Mangelnde Bewegung verstärkt Rückenprobleme

Hinzu kommt der natürliche Verschleiß an der Wirbelsäule, der ab dem 50. Lebensjahr eine Rolle spielen kann. Doch nicht nur ältere Menschen haben Probleme mit dem Rücken. Die Schmerzen können in jedem Alter auftreten. Daher rät Dr. Er: „Es gibt aber einen Zeitpunkt, ab dem jeder gut beraten ist, sich um seinen Rücken zu kümmern – jetzt!“. Aus seiner täglichen Erfahrung in der Sprechstunde in der Praxis für Neurochirurgie im Ärztehaus am AMEOS Klinikum Am Bürgerpark Bremerhaven weiß er, dass es den Patienten oft an der nötigen Bewegung mangelt. Schon bei den Kindern fällt auf, dass sie mehr sitzen als früher und die Bewegung durch Spielen an der frischen Luft fehlt. Und auch Erwachsene haben oft nicht genug Bewegung: Sitzende Tätigkeiten im Beruf und fehlender Sport in der Freizeit wirken sich negativ auf die Rückenmuskulatur auf. Durch die Home-Office-Situation verstärkt sich dieser Trend noch stärker, denn Zuhause stehen meist ungeeignete Stühle und Tische für längere Tätigkeiten.

Kurze Wege für Patienten

Um Patienten mit Rückenschmerzen eine ganzheitliche Betreuung und kurze Wege garantieren zu können, arbeiten die Praxis und das AMEOS Klinikum Seepark Geestland eng Hand in Hand. Operationen, stationäre Versorgung und Nachsorge finden so gut aufeinander abgestimmt statt und den Patienten bleiben lange Wartezeiten zwischen den Behandlungen erspart.

Rückenschmerzen vermeiden

Um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, hat der Facharzt noch einige Tipps: „Bewegung und rückenfreundlicher Sport ist wichtig, zum Beispiel Spazierengehen, Aquafitness, Nordic-Walking, Tanzen, Yoga, Pilates, Tai-Chi und gezielte Rückenschule für Rücken und Bauchmuskulatur – bei dieser breiten Palette findet sich für jedes Alter ein geeignetes Angebot. Physiotherapie kann helfen, Beweglichkeit zurückzuerlangen, Fehlhaltungen auszugleichen und Übungen für die regelmäßige Wiederholung zuhause zu erlernen. Wer sein Übergewicht reduziert, entlastet zwangsläufig auch den Rücken und kann Schmerzen reduzieren. Richtiges Heben und Sitzen ist wichtig. Und auch die Matratze sollte überprüft werden – wir verbringen einen nicht unerheblichen Teil unseres Lebens mit Schlafen – und das oft auf dem Rücken“, rät Dr. Er.

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